Buchtipp zur Beratung bei Altersvorsorge
Steuerpraxis | 15. Mai 2009 — Dieses Buch bietet einen Gesamtüberblick über alle staatlichen Fördermodelle der Altersvorsorge. Von den Durchführungswegen der…
Informationsbroschüren sollten nicht nur abgeheftet, sondern auch gelesen worden, mahnt RiaLG Raffael Trotta, Verfasser der folgenden Pressemitteilung:
Den Arbeitsminister Walter Riester gibt es schon lange nicht mehr. Trotzdem ist sein Name noch in aller Munde. Nach ihm ist die sog. “Riester-Rente” benannt; eine staatlich geförderte, ergänzende und freiwillige Form der Altersvorsorge. Der offizielle Begriff lautet “Zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge”. Eigentlich eine sinnvolle Sache, nimmt man die derzeitigen Schreckensmeldungen von der unsicheren gesetzlichen Rente ernst. Dennoch kommt es vor, dass ein Versicherter den Abschluss dieser Zusatzrente bereut - und sich von dem Vertrag wieder lösen will. Wendet er hierbei arglistige Täuschung oder Falschberatung ein, muss er diesen Vorwurf beweisen.
Gerade dies war einem Versicherungsnehmer, der sich betrogen fühlte, in einem jetzt entschiedenen Fall des Landgerichts Coburg nicht gelungen. Die Richter wiesen daher seine Klage gegen den Versicherer auf Feststellung , der Rentenversicherungsvertrag sei unwirksam, ab.
Die Hiobsbotschaft ließ den späteren Kläger nicht kalt. In den Medien hieß es allenthalben: Wegen der niedrigen Geburtenrate und der hohen Arbeitslosenzahl in Deutschland werde die gesetzliche Altersrente immer mehr abnehmen. Sogar von Altersarmut war die Rede. Anfang des Jahres 2003 schritt der Kläger deshalb zur Tat. Er bestellte einen Versicherungsvertreter zu sich nach Hause und ließ sich beraten. Das Resultat: Er schloss eine private Rentenversicherung ab, die den Anforderungen des “Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes” genügte. Kurze Zeit später beantragte der “frisch gebackene” Versicherungsnehmer die staatliche Altersvorsorgezulage. Die ihm von dem Versicherer mit der Police zugesandte Informationsbroschüre zu der Rentenversicherung legte er ungelesen beiseite. In der Folgezeit zahlte der Versicherte pünktlich und regelmäßig die monatlichen Versicherungsbeiträge - bis zum Juni 2004. Denn da kündigte der Kläger plötzlich den Versicherungsvertrag. Seine Begründung: Er habe jetzt erst gemerkt, eine “Riester-Rente” eingegangen zu sein. Der Versicherungsvertreter habe gewusst, dass er eine solche aus beruflichen Gründen nicht gewollt habe, sondern nur eine “normale Alters…
» Vollständiger ArtikelSteuerpraxis | 15. Mai 2009 — Dieses Buch bietet einen Gesamtüberblick über alle staatlichen Fördermodelle der Altersvorsorge. Von den Durchführungswegen der…
Blickpunkt Recht & Steuern | 8. April 2008 — Das Bundeskabinett hat heute das Eigenheimrentengesetz (sog. Wohn-Riester) auf den Weg gebracht. Hiermit soll zukünftig das s…
Reuters | 18. September 2009 — Berlin (Reuters) - Trotz Finanzkrise schließen immer mehr Menschen einen Riester-Sparvertrag ab. Im ersten Halbjahr wuchs die…
Reuters | 25. August 2008 — Berlin (Reuters) - Die staatlich geförderte Riester-Rente ist weiter auf dem Vormarsch. In den Monaten April, Mai und Juni sc…
Handakte WebLAWg | 2. März 2006 — Millionen Bundesbürger haben einen Riester-Rentenvertrag abgeschlossen, doch mancher versucht, den Vertrag wieder zu lösen. B…
Blickpunkt Recht & Steuern | 17. Januar 2008 — Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat bundesweit erstmals über die Altersvorsorgezulage im Rahmen der sogenannten „Riester-R…
Recht und Alltag | 28. Dezember 2006 — Der paffende Marlboro-Man als Inbegriff von Freiheit und romantischen Abenteuern? Wer heute noch daran glaubt, dem ist nicht me…
Reuters | 10. September 2009 — Brüssel/Berlin (Reuters) - Die staatlich geförderte Riester-Rente muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) a…
ElbeBlawg | 5. Juli 2006 — Die EU-Kommission will Deutschland wegen der Riester-Rente vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen. Die steuerlich ge…
Reuters | 29. Juni 2008 — Berlin (Reuters) - Die SPD will die Rente mit 67 für gesundheitlich angeschlagene Arbeitnehmer aufweichen. "Es gibt Menschen,…