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Die Straße nach Guantánamo beginnt in Pakistan

am 29.09.2006 von http://menschenrechte.blogg.de/

Hunderte Menschen sind in Pakistan verhaftet und, oft ohne jede Grundlage, den USA als Terroristen verkauft worden. Mehr als 85 Prozent der Häftlinge in Guantánamo sind nicht von US-Truppen, sondern von Afghanen und Pakistanis verschleppt und gegen Geld an das US-Militär weitergereicht worden. Dies belegt ein heute veröffentlichter Bericht von amnesty international (ai) anhand zahlreicher Einzelfälle. Er unterstreicht damit jüngste Äußerungen des pakistanischen Präsidenten Musharraf.

Die Straße nach Guantánamo beginnt in Pakistan, sagte Sigrid Krieg, Pakistan-Expertin von amnesty international. Auch der Bremer Murat Kurnaz wurde in Pakistan von Pakistanis festgenommen und dann den US-Behörden übergeben. Seine Anwälte gehen davon aus, dass dabei Geld geflossen ist. Mittlerweile haben die USA Kurnaz sowie rund 300 der anderen Terroristen ohne Anklage aus Guantánamo entlassen. Die große Mehrheit wurde nach Afghanistan und Pakistan zurückgebracht.

Im Krieg gegen den Terror hat Pakistan in den letzten Jahren systematisch und schwerwiegend die Menschenrechte verletzt. Hunderte Menschen unterschiedlicher Nationalität wurden willkürlich verschleppt. Das Schicksal und der Auftenthalt von vielen, darunter Frauen, Kinder und Säuglingen, ist nach wie vor unbekannt. Ihre Angehörigen wurden bedroht und schikaniert. Vor dem Krieg gegen den Terror war Verschwindenlassen in Pakistan praktisch unbekannt; …

USA/Deutschland: Murat Kurnaz immer noch auf Guantánamo inhaftiert

Menschenrechte / amnesty international ruft im Juli 2005 zu folgendem Appellfall auf: Murat Kurnaz wurde im November 2001 in Pakistan festgenommen und an die US-Militärs in Afghanistan übergeben. Seine Familie erfuhr erst im Januar 2002, dass er sich im US-Gefang…

Internationaler Tag des Folteropfers am 26. Juni

Menschenrechte / amnesty international fordert: Guantánamo schließen, die Wahrheit offen legen! Das Gefangenenlager in Guantánamo muss unverzüglich geschlossen werden. Die über 500 Gefangenen sind vor ein ordentliches Gericht zu stellen oder freizulassen, hat…

amnesty international begrüßt Freilassung von Murat Kurnaz

Menschenrechte / Pressekonferenz mit Anwälten 25. August 2006 in Bremen Informationsveranstaltung mit Anwälten 26. August 2006 in Berlin amnesty international (ai) hat die Freilassung von Murat Kurnaz aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo begrüßt. Gleichzeitig…

EU-USA-Gipfel: ai fordert mehr Druck auf die USA, Guantánamo zu schließen

Menschenrechte / Berlin, 27. April 2007 - Die EU muss ihr Gipfeltreffen mit den USA am 30. April nutzen, um wirksamer als bisher auf ein Ende der Menschenrechtsverletzungen im „Krieg gegen Terror“ zu drängen. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel als…

Entschuldigung und Entschädigung im Fall Kurnaz überfaellig!

Menschenrechte / Wenn sich jüngste Medienberichte bestätigen, hat die frühere Bundesregierung gezielt dafür gesorgt, dass Murat Kurnaz nicht aus Guantánamo entlassen werden und nach Deutschland zurückkehren konnte. Damit ist sie mitverantwortlich dafür, dass e…

Murat Kurnaz kommt nach vier Jahren frei

Menschenrechte / Kurnaz will Familie «ohne Kameras» treffen Der vier Jahre lang ohne Beweise in Guantánamo festgehaltene Murat Kurnaz Die Verhandlungen über die Freilassung des Deutsch-Türken Kurnaz aus dem US-Gefängnis Guantánamo sind laut Außenminister Ste…

Amnesty International wirft der CIA mehr als 1.000 illegale Gefangenenflüge vor

strafblog / Einem Online-Beitrag der TAGESSCHAU zufolge wirft Amnesty International der CIA vor, bei rund 1.000 geheimen Flügen terrorverdächtige Gefangene an geheime Orte überwiegend in Länder wie Pakistan, Ägypten, Jordanien und Syrien, in denen Foltermet…

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