Die “roten Ordner” - oder doch nicht?
am 01.06.2008 von http://www.jurakopf.de
Die Diskussion, ob man nun die roten Ordner von Beck holt (und nachsortiert) oder eben nicht ist ziemlich alt. Und jeder hat seine höchstpersönliche Ansicht. Hier nun meine, mit ein paar Fakten und einer kleinen Empfehlung.
Die Empfehlung an den Anfang: Für Erstsemester reichen die kleinen weissen Handtexte aus dem Beck-Verlag. Wer sich das GG, StGB und BGB hol tist damit zumindest im ersten Semester gut bedient. frühestens im zweiten Semester, wenn nicht gar erst im Dritten, würde ich dann das Paket von Nomos holen. Dieses Jahr macht sich das auch gut im Biergarten wenn man die EM guckt - schliesslich sind die Bände in Schwarz-Rot-Gold gehalten. Wer braucht da noch Fähnchen am Auto, einfach die Nomos-Texte auf die Rückbank, so feiert sich der intellektuelle Fussbal-Fan
Ernsthaft: Die “roten Ordner” (der Kenner spricht von den Loseblatt-Sammlungen) sind meiner Meinung nach wenn, dann erst nach dem Grundstudium (nach der Zwischenprüfung) sinnvoll. Und ob überhaupt, muss dann jeder selber entscheiden. Es gibt nicht wirklich den Zwang, im Studium immer sofort auf dem laufenden zu sein bei jeder kleinen Gesetzesänderung, auch wenn das jetz thart klingt: Für die normalen Klausuren braucht man Teile der Gesetze, die sich nicht derart oft verändern. Und wenn, beachtet das der Klausursteller und man wird es ohnehin in der entsprechenden Übung vermittelt bekommen.
Ich selber lege -weniger wegen des Studiums als vielmehr wegen meines Hobbys- sehr viel Wert auf einen aktuellen Staatsrechtlichen Gesetzestext (Sartorius) und Landesgesetzestext (Hippel-Rehborn). Daher habe ich mich hier für das Werk mit Nachlieferungen entschlossen. Wie …
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Jurakopf / Ein aktueller Vorfall veranlasst mich zur Warnung: Kauft niemals blind auf eBay juristische Literatur oder Software. Aktueller Anlass ist eine (etwas ältere) originale BGHZ CDROM des Carl-Heymanns-Verlages, die scheinbar für 149 Euro verkauft wurde…
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chris.blog » Jura / Den Schönfelder gibt’s jetzt auch als gebundene Ausgabe. Klingt im ersten Moment super, jedenfalls für Leute, die weder Lust noch Zeit haben, Ergänzungslieferungen einzusortieren, und die auch nicht Chef von jemandem sind, dem sie diese unda…
