Die Kunst des Rechtsverdrehens
am 07.03.2007 von Obiter Dictum
Der Begriff Rechtsverdreher wird zumeist als Schimpfwort für Rechtsanwälte verwendet, gegen die man einen Prozeß verliert - natürlich stets aus völlig unverständlichen Gründen, vielleicht auch nur deshalb, weil der Gegenanwalt den Richter kennt (immerhin haben sich die beiden vor Prozeßbeginn gegrüßt, das ist ja schon mal ein schlechtes Zeichen). Rechtsverdreher rangiert damit ungefähr in der sprachlichen Kategorie, in der sich auch der Paragraphenreiter, der Winkeladvokat und der Gebührenschneider befinden.
Dennoch hat es eine findige norddeutsche Anwaltskanzlei vollbracht, den derart negativ konnotierten Begriff des Rechtsverdrehers positiv umzudeuten und auf einer eigenen Internetseite als Werbung zu nutzen:
“Die Kunst des >Rechtsverdrehers< liegt nun keineswegs darin, die festgeschriebenen Gesetze zu verdrehen, das kann er gar nicht. Ein guter Rechtsanwalt wird vielmehr sorgfältig prüfen, ob und welche Gesetze auf den ihm …
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Handakte WebLAWg / Eristische Dialektik ist die Kunst zu disputieren, und zwar so zu disputieren, daß man Recht behält, also per fas et nefas. Man kann nämlich in der Sache selbst objective Recht haben und doch in den Augen der Beisteher, ja bisweilen in seinen eign…
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Dr. Mabuse
RA-Blog / Der Kollege Dr. Mabuse (Name geändert) kann mich nicht leiden. Vielleicht ist es ja auch seine Masche. Aber jedes Mal, wenn ich mit ihm zu tun habe, steht in seinen seitenlangen Schriftsätzen, ich hätte mich mit der einschlägigen Rechtsprech…
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MCNeubert lawblog / Bislang habe ich immer angenommen, dass Mandanten dem eigenen Anwalt die Wahrheit erzählen - o.k. vielleicht nicht die Mandanten mit strafrechtlichen Problemen - aber im Zivilrecht wäre es doch sehr hilfreich. Aber nein, es wird immer nur das zug…
Anwalt darf Gebührenforderungen abtreten - ohne den Mandanten zu fragen
LBR-Blog / Der BGH hat eine ewige Streitfrage entschieden: Darf der Rechtsanwalt seine Gebührenforderungen gegen den Mandanten an einen anderen Anwalt abtreten, oder ist ihm das gesetzlich (§ 203 StGB) verboten?Schon im März hat der BGH (Az.: IX ZR 189/05) e…
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MEDIEN INTERNET und RECHT / 1. Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Werbung irreführend ist, sind alle ihre Bestandteile zu berücksichtigen, insbesondere auch Angaben über die geografische Herkunft des Produkts (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 UWG). 2. Bei einer Werbung mit dem Slog…
DIY
RA-Blog / Ich will ja jetzt nicht über Gebühr Vermieter-Bashing betreiben, aber wenn man meint, ohne Anwalt zurecht zu kommen, weil man die Gesetze ja selber kennt, sollte man wenigstens ein BGB zur Hand haben, wenn man sich darauf beruft. Ansonsten versteh…
