OLG Hamburg: GEMA im Pornokino
Kurz Pfitzer Wolf | 12. Mai 2009 — Was war passiert? Ein Betreiber von Pornokinos in Hamburg, führte in seinen Kinos bzw. Kabinen mit Musik untermalte Pornofilm…
Im Netz empört man sich gerade darüber, dass die GEMA auch Vergütungsansprüche für öffentliche Musikveranstaltungen geltend macht, obwohl auf diesen Veranstaltungen (angeblich) nur Musik aufgelegt wurde, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht worden ist.
Das kann durchaus so sein und hat seinen Grund in der sog. GEMA-Vermutung. Die Rechtsprechung geht seit Jahrzehnten davon aus, dass bei der öffentlichen Wiedergabe und Aufführung von Musik eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass die GEMA als größte Verwertungsgesellschaft berechtigt ist, die Rechte aller Berechtigten wahrzunehmen. Diese sog. GEMA-Vermutung ist z.T. auch gesetzlich verankert, in § 13 c WahrnG. § 13b WahrnG erlegt dem Veranstalter übrigens die Pflicht auf, vorab eine Einwilligung der GEMA einzuholen und anschließend der Verwertungsgesellschaft eine Aufstellung der bei der Veranstaltung benutzen Werke zu übersenden.
Die sog. GEMA-Vermutung führt faktisch zu einer Umkehr der Beweislast. D.h., der Veranstalter muss die GEMA-Vermutung widerlegen und im…
» Vollständiger ArtikelErschienen 8. November 2011 auf http://www.internet-law.de/.
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Offene Netze und Recht | 16. August 2010 — Derzeit wird im Netz wieder über das Verhältnis zwischen Rechtserteilungen nach Creative Commons-Lizenz und GEMA-Berechtigungsvert…
DPMS INFO | 1. Februar 2006 — Dass es im Musikbusiness auch ohne die Verwertungsgesellschaft Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielf…
Archivalia | 6. Juni 2011 — Es wurde thematisiert in der Freiburger Dissertation von Robin Christian Steden: Das Monopol der GEMA. Zur Frage der kollektiven W…
Internet-Law | 3. Mai 2012 — Der BGH hat mit Urteil vom 27. Oktober 2011 (Az.: I ZR 175/10) eine Verurteilung einer Tochtergesellschaft der Stadt Bochum z…
Archivalia | 1. Februar 2012 — Die GEMA ist weiterhin der Ansicht, dass sich ihr Verwertungsmodell und das alternative Lizenzierungssystem Creative Commons (CC) …
KanzleiBlog & PDF | 13. Mai 2009 — Es sind seltene Momente, aber es gibt sie. Manchmal kann ich die Kollegen „hinter dem Tresen“ wirklich nur bemitleiden! So musste…
Conle§i | 24. Februar 2012 — In diesem Fall geht es um die GEMA, die von einem japanischen Restaurant Gebühren fordert. Die Chefin ist gebürtige Chinesin un…
LAWgical | 30. Juni 2006 — Im Rahmen der Mitgliederversammlung der GEMA wurde beschlossen, Künstlern, die auf ihrer persönlichen Website ihre Musikwerke o…
Anja Neubauer | 24. Februar 2012 — In diesem Fall geht es um die GEMA, die von einem japanischen Restaurant Gebühren fordert. Die Chefin ist gebürtige Chinesin …
Die GEMA kassiert für eine Veranstaltung, auf der einzig CC-Musik lief
Seit Jahren werde über die Probleme mit den Verwertungsgesellschaften diskutiert und das Territorialitätsprinzip als Hürde beklagt. Dennoch habe die Kommission es nicht gewagt, an den bestehenden Strukturen zu rühren, kritisierten die EU-Abgeordneten