Die Empfehlung: Positiv oder Negativ?

Ich möchte hier einfach auf einen Blog-Eintrag bei Indiskretion Ehrensache hinweisen. Inhaltlich finde ich ihn fürchterlich - aber ich versuche gerne immer wieder, andere Meinungen zum Thema ebenfalls aufzunehmen um die Diskussion in gang zu halten.

Bereits der zweite Kommentar dort von “Andreas” sagt schon alles. Dennoch kurz ein paar Hinweise zu dem leider schlechten Artikel:

Nun, merkwürdigerweise wollen Millionen Menchen genau das.

Woher weiss er das? Hat er Millionen Menschen gefragt? Es ist bestenfalls eine Behauptung, denn jedenfalls bei amazon kann man die Empfehlungen nicht abstellen, so dass ihre Existenz alleine keine Aussage zur Beliebtheit ist.

Der Hinweis auf den Buchhandel

Der vom Autor gebrachte Hinweis auf den “realen” Buchhandel ist bestenfalls peinlich: Vielleicht, ganz vielleicht, hat man Buchhändler tatsächlich einen kleinen Tipp für mich, weil er mich regelmässig bedient. Das mag sein. Aber das ist was anderes als eine Weltweite Datenbank, in der ein fester Prozentsatz aller deutschen Konsumenten mit allen Vorlieben (inklusive nur betrachteter und nicht gekaufter) Ware vorhanden sind.

Aber was ist mit Kundendatenbanken bei anderen Firmen.

An diesem Punkt endet dann auch meine Auseinandersetzung, weild er Autor selber nicht mehr weiss was er will. Zuerst spricht er von den Empfehlungen, jetzt springt er auf die reinen Kundenstammdaten. Hier werden Eier, Birnen und Äpfel vermengt um eine abstruse und falsche Sicht der Dinge zu “begründen”.

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Erschienen 9. Oktober 2008 auf http://www.datenschutzbeauftragter-online.de.

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