Die Dummheit mancher Mandanten ...

... ist so grenzenlos wie das Universum.

Die Anklage wegen Betrugs war eigentlich keine große Sache - wenn da nicht die Einträge im Bundeszentralregister gewesen wären. Die Angeklagte hatte deren vier (2 x einschlägig), ihr Mittäter gleich 39 (12 x einschlägig). Als der Richter sich mit dem Staatsanwalt in der Hauptverhandlung zurückzog, gab ich den (zugegebener Maßen sehr mutigen) Tipp ab, es werde eine Einstellung nach § 153 a StPO geben. Der Kollege Mitverteidiger setzte eine erkleckliche Summe dagegen.

Aber die Einstellung kam. Die beiden Angeklagten sollten lediglich gemeinsam 1.200 EUR in monatlichen Raten zu je 100 EUR zahlen. Machte also gerade einmal 50 Mäuse pro Nase. Man sollte meinen, dass vor allem er sich vor Glück kaum retten konnte, denn bei der Vorstrafenliste wäre auch problemlos eine Haftstrafe möglich gewesen.

Inzwischen ist ein Jahr i…

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Themen: Stpo , Mandanten , "recht Kurios"
Rechtsgebiet: Verfahrensrecht

Erschienen 29. November 2011 auf http://blog.rechtsanwalt-helling.de.

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