Die Deutsche Bank, der Swap und die "neue Finanzkrise".....

Heute fand eine Verhandlung vor dem BGH statt, in der es darum ging, ob die Deutsche Bank einem Unternehmen zum Schadensersatz verpflichtet ist, weil es ihm einen Spread-Ladder-Swap verkauft hat. Bei diesem Produkt wettet der Anleger auf die Differenz zwischen der Entwicklung der langfristigen und der kurzfristigen Zinsen. Als der vorsitzende Richter des Senates recht deutliche Worte fand, zu welchem Urteil der Senat neigt, erklärte der Anwalt der Deutsche Bank AG, dass das Gericht bei einer Verurteilung der Bank eine zweite Finanzkrise auslöse, da dann auf die Banken erhebliche Schadensersatzansprüche zukämen. Nun kann man sicherlich darüber diskutieren, ob Banken verpflichtet sind, bei ihren Geschäften ihre Gewinnspannen offen zu legen. Worüber man m.E. aber nicht diskutieren kann, ist die Tatsache, dass diese Produkte so konstruiert sind, dass der Anleger nahezu "verlieren" MUSS und nahezu keine Chance hat, dies bei Abschluss des Vertrages zu erkennen und sei…

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Themen: Deutsche Bank , Deutsche Bank AG , Rechtsanwältin Anja Uelhoff

Erschienen 8. Februar 2011 auf http://rainanjauelhoff.blogspot.com.

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