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Die Belanglosigkeit als Methode - aus dem Alltag eines deutschen Computermagazins

am 22.04.2005 von smartnuts

Auf diese Weise hat es vor einigen Tagen auch das LinuX Enterprise Magazin (wieder einmal) geschafft, meine anfängliche Aufmerksamkeit und sodann auch ein Teil meiner Freizeit zu beanspruchen. Der Aufmacher, der letztendlich meinen Kaufentschluss förderte, titelte unter Websecurity: Wie Sie Sie Apache besser schützen sowie Honeypots als Lockvögel. Zugegeben - die Titel jener Topthemen sowie die farbliche Aufmachung hätten schon hinreichend Warnung sein müssen. Was sich dann jedoch dem geneigten Leser eröffnete, war ein wahres Trauerspiel. Der als Topthema angekündigte Apache-Security Artikel entpuppte sich als vierseitiges belangloses Geplänkel rund um den Apachen. Von besagten vier Seiten Gesamtumfang benötigte der Autor Thomas Kaufmann zunächst zwei Seiten, um Hinweise zur Installation des Indianers zu geben. Unbestritten - schon beim Kompilieren des Apachen kann das einen oder andere Flag ein Scheunentor öffnen. Nur DAS liest man leider bei Herrn Kaufmann nicht. Vielmehr ergötzt sich jener an Versionsermittlung, Entpacken des Tarballs, Ermittlung der PID und weiteren sicherheitsrelevanten Fragestellungen. Nach dieser Einführung folgen dann die harten Fakten: Man kann die Funktionalität des Apachen doch tatsächlich mit Modulen erweiteren. Ach?! Zum Beispiel mit mod_secuirty. Nein! Unbestritten, das Modul mod_secuirty von Ivan Ristic ist ein sehr ausgereiftes und vor allem leistungsfähiges Open Source Produkt, um den Apache-Webserver vor einer Vielzahl von Angriffen zu schützen. Nur leider erfährt man dies in den insgesamt zwanzig Zeilen, die der Autor dem Modul insgesamt widmet, nicht. Jener befindet vielmehr, den Leser noch auf die Konfiguration der Standardlogs hinweisen zu müssen.

Wer auf diese Weise jenen inhaltsreichen Beitrag mehr oder weniger frustriert …

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