Die Bayern LB ist schockiert…..

Die Bank sei schockiert über das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Ex-Vorstand Gerhard Gribkowsky, äußerte sich der Vorstandschef der Bayern LB, Gerd Häusler, im Interview mit der Passauer Neuen Presse.

Die Staatsanwaltschaft wirft Ex-Vorstand Gribkowsky vor, dass er 50 Millionen Dollar für ein Entgegenkommen beim Verkauf der Formel-1-Anteile der Bayern LB im Jahr 2006 bekommen habe. Das Entgegenkommen habe darin gelegen, dass die Anteile verkauft worden waren, ohne das zuvor deren Wert ermittelt worden war.

Jetzt sind Geschäfte dieser Art normalerweise an die Zustimmung der Aufsichtsorgane gebunden und bei der Bayern LB besteht der Verwaltungsrat immerhin aus 11 Mitgliedern, darunter hochrangige Politiker des Freistaats Bayern, die mit Sicherheit für ihre Aufsichtstätigkeit hochrangig entlohnt werden.

Da kann man in der Tat schockiert sein, dass ein einzelnes Vorstandsmitglied schon fast die halbe Bank verkaufen kann und dafür noch so “en passant” ein ordentliches „Beratungshonorar“ erzielt, ohne dass die zuständigen Aufsichtsorgane auch tatsächlich eine Aufsicht ausgeübt hätten. Herr Zuber hielt das offensichtlich auch nich…

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Themen: Politisches , Landesbanken , Bayern LB , Formel-1-anteile , Gerd Häusler , Gribkowsky
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 14. Januar 2011 auf http://www.heidrun-jakobs-blog.de.

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