DG-Fonds: Hagel von Urteilen trifft DZ-Bank schwer

Derzeit trifft geradezu ein Hagel von anlegerfreundlichen Urteile die DZ-Bank. Das Informationsmaterial (im sog. Prospekt) für die DG-Fonds war eindeutig falsch. Dies stellte der Bankensenat des OLG Frankfurt in einer Vielzahl von Fällen fest; den Anlegern sprach das Gericht als Konsequenz Schadenersatz zu. Zum Verhängnis wurde der DZ-Bank eine unzureichende Darstellung der sog. „weichen Kosten“. Dies sind Kosten, die nicht unmittelbar in das Anlageobjekt fließen. Solche Kosten müssen im Prospekt vor allem verständlich dargestellt sein. Dass war bei den Fonds der DG Anlage 34 und 35 nach den Urteilen des OLG Frankfurt nicht der Fall. Dies stellte das Gericht in 7 zur Entscheidung stehenden Fällen fest (Az. 23 U 64/07; 23 U 69/07; 23 U 160/07; 23 U 161/07; 23 U 162/07; 23 U 163/07; 23 U 212/07). Handlungsbedarf besteht für die Anleger wegen der wirtschaftlichen Lage der Fonds. Denn bislang erfolgten kaum Ausschüttungen an die Anleger. Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Fehle…

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Themen: Rechtsanwalt , Olg Frankfurt , Eindeutig , Koch , Hagel , Prospekt , U 212

Erschienen 19. Juni 2009 auf http://www.kapital-rechtinfo.de.

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