DFB zieht sich mit Vergleich aus der Affäre

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in der für ihn unbequemen "Causa Amarell" einen Vergleich geschlossen, der einen vorläufigen Schlussstrich unter die Affäre zieht. Dieser sieht vor, dass Amarell seinen Antrag auf Unterlassungsklage bezüglich der Behauptung, er habe junge DFB-Schiedsrichter sexuell belästigt, zurücknimmt. Im Gegenzug durfte der 63-Jährige die Originale der Eidesstattlichen Versicherungen lesen, durch die er belastet wurde – mitsamt den dazugehörigen Namen. Allerdings lediglich unter der Bedingung, dass Amarell die der Öffentlichkeit noch unbekannten Namen nicht preisgibt. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurde eine Vertragsstrafe von jeweils 25.000 Euro vereinbart. Inwiefern sich dieser vermeintliche Sieg als tatsächlicher und nicht nur als Pyrrhussieg entpuppt, bleibt abzuwarten. Zwar dürfte die Debatte um Amarell nun vorerst abgeschlossen sein, von wirklicher Aufklärung kann aber keine Rede sein. Zudem könnte sich die Hoffnung des Fußballverbands, die restlichen Namen der vermeintlichen Opfer blieben geheim, als Trugschluss erwe…

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Themen: Dfb , Rede , Bund , Die Presse , Sexuell , Talkshow

Erschienen 5. März 2010 auf http://www.jurabilis.de.

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