Deutsche Urlauber bisher kaum von Protesten in Ägypten betroffen
Reuters | 27. Januar 2011 — Berlin (Reuters) - Die Proteste in Ägypten haben bisher nur geringe Auswirkungen für die deutschen Urlauber im Land. Der Reis…
Berlin (Reuters) - Die deutschen Reiseveranstalter ziehen Konsequenzen aus dem verschärften Reisehinweis des Auswärtigen Amtes für Ägypten und stornieren ihre Verträge. Der Deutsche ReiseVerband (DRV) erklärte am Dienstag, viele Veranstalter hätten beschlossen, ihre Reiseverträge mit Abreisen bis Mitte Februar zu kündigen. Betroffen sind unter anderem Kunden der Touristikkonzerne TUI, Thomas Cook sowie Rewe mit seinen Veranstaltern ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg.
"In Anbetracht der Situation können wir nicht sicherstellen, dass es für unsere Gäste nicht zu Leistungseinschränkungen kommt", erklärte der Leiter des TUI-Krisenstabs, Ulrich Heuer, zur Entscheidung. Aktuell sei die Situation in den Tourismusregionen am Roten Meer aber nach wie vor ruhig und die Versorgung der Urlauber gewährleistet. Urlauber, die sich derzeit am Roten Meer befänden, müssten daher ihren Urlaub nicht abbrechen. Ähnlich äußerte sich der Konzern Thomas Cook, der erklärte, dass derzeit die Versorgung der Gäste in den Hotels uneingeschränkt möglich sei. Umbuchungen seien bei vielen Reiseveranstaltern bis Ende Februar möglich, teilte der DRV mit.
Das Auswärtige Amt hatte zuvor von Reisen nach ganz Ägypten dringend abgeraten. Das schließe ausdrücklich die Touristengebiete am Roten Meer ein und gelte auch, wenn dort die Lage derzeit ruhig sei, erklärte Außenminister Guido Westerwelle
In Ägypten gingen am Dienstag mehr als eine Million Menschen landesweit auf die Straßen und forderten einen Rücktritt von Präsident Husni Mubarak.
Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen Ägyptens. 2009 besuchten 12,5 Millionen Touristen das Land, das dadurch Erlöse in Höhe von knapp elf Milliarden Dollar erzielte.
Erschienen 1. Februar 2011 bei http://www.reuters.com.
Reuters | 27. Januar 2011 — Berlin (Reuters) - Die Proteste in Ägypten haben bisher nur geringe Auswirkungen für die deutschen Urlauber im Land. Der Reis…
Reuters | 15. Januar 2011 — Berlin (Reuters) - Wegen der instabilen Lage in Tunesien ruft die Bundesregierung deutsche Urlauber zu erhöhter Wachsamkeit auf…
Reuters | 4. Februar 2011 — Berlin (Reuters) - Angesichts der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für wi…
Recht für Verbraucher | 29. April 2009 — Storno wegen Grippe - Darf man seine Mexiko-Reise jetzt absagen? Wie muss man sich als Kunde verhalten, wenn man eine Reise na…
Reuters | 20. April 2010 — Berlin (Reuters) - Wegen der Sperrung des Luftraums in weiten Teilen Europas sitzen offenbar rund 300.000 Deutsche im Ausland f…
Rechtsanwalt News | 30. Juni 2010 — Ich hatte mich schon auf ein schnelles Versäumnisurteil vor dem Landgericht eingestellt, da die Gegenseite nichts erwidert ha…
Reuters | 10. August 2009 — Frankfurt (Reuters) - Das Image Mallorcas als eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen könnte nach den neuerlichen Bom…
FOCUS Online | 5. März 2012 — Deutschland ist mit großem Abstand das beliebteste Reiseziel der Bundesbürger. In den vergangenen zwölf Monaten verbrachten 27 Pro…
Reuters | 5. Februar 2011 — München (Reuters) - Die US-Regierung denkt einem Zeitungsbericht zufolge darüber nach, den ägyptischen Präsidenten Husni Mubara…
Recht für Verbraucher | 19. November 2010 — Verbraucherzentrale warnt vor dubiosen Reiseveranstaltern Trotz zahlreicher Warnung der Verbraucherzentrale vor dubiosen Ve…