Deutsche Rüstungstransfers im Jahr 2003: Weiter Waffen für Krisengebiete
am 03.12.2004 von Menschenrechte
In einer ersten Bewertung des Rüstungsexportberichts 2003 haben amnesty international (ai) und Oxfam Deutschland ihre Besorgnis über eine Reihe fragwürdiger Rüstungstransfers zum Ausdruck gebracht. So widerlegt die Bundesregierung mit ihren Exportgenehmigungen für Indien, Nigeria, etliche Staaten des Nahen Ostens und Südostasiens ihre eigene Verlautbarung, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern.
Bemängelt wurde auch die fehlende Offenlegung von Details zu Exportgenehmigungen und tatsächlich erfolgten Rüstungslieferungen; so fehlen Angaben …
Rüstungsexporte der G8: Mehr Armut, weniger Menschenrechte!
Menschenrechte / Wer von Armutsbekämpfung und Menschenrechten redet, muss mit der Kontrolle von Rüstungstransfers Ernst machen. Doch die Staaten der G8 tragen mit ihren Rüstungsexporten nach wie vor massiv zu Menschenrechtsverletzungen und Armut bei, wie ein heute…
Illegale Waffen fluten Region der Großen Seen
Menschenrechte / Demokratische Republik Kongo Trotz eines UN-Waffenembargos wird die Konfliktregion der Großen Seen in Afrika von Rüstungsgütern aus Osteuropa und dem Balkan sowie aus Südafrika, Großbritannien und den USA überschwemmt, wie ein heute veröffent…
Tödlichen Gütern auf der Spur
Menschenrechte / Die Wege von Waffen und Munition lassen sich derzeit kaum verfolgen. Die bestehenden staatlichen Regelungen sind unzureichend. Exportierende Länder können kaum zur Rechenschaft gezogen werden, wenn ihre Waffen in die Hände von Menschenrechtsverlet…
Für das Folterverbot, für Flüchtlingsschutz, gegen Straflosigkeit
Menschenrechte / Bei der Jahresversammlung 2005 hat sich amnesty international für eine lebendige Menschenrechtskultur in Deutschland ausgesprochen. ai wiederholt seinen Aufruf keine Abschiebungen in Krisengebiete durchzuführen und setzt sich gegen den Einsatz gege…
15 Friedens-Nobelpreisträger mahnen UN-Mitglieder: Kontrolliert den weltweiten Waffenhandel!
Menschenrechte / Der Dalai Lama, Desmond Tutu, amnesty international und zwölf weitere Friedensnobelpreisträger haben die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, am kommenden Donnerstag in der UN-Generalversammlung mit ihrer Stimme den Weg für ein globale…
Ein verbindliches Bekenntnis zu den Menschenrechten - der Weg zu mehr menschlicher Sicherheit
Menschenrechte / amnesty international Jahresbericht 2006 Berlin, 23. Mai 2006 - Menschliche Sicherheit lässt sich nur erreichen, wenn die Menschenrechte Grundlage allen staatlichen Handelns werden. Das Jahr 2005 hat gezeigt, dass immer mehr internationale und nati…
