Deutsche Inkassostelle droht mit nichtssagendem Urteil

Die DIS Deutsche Inkassostelle GmbH aus Eschborn legt nach und verschickt erneut Mahnungen - in dem hier vorliegenden Fall für die Papagayo Freedom Ltd.. In dem Schreiben liest man dann

Im Falle der ausbleibenden Zahlung wird unsere Auftraggeberin in jedem Fall einen rechtskräftigen Vollstreckungstitel gegen Sie persönlich erwirken, so wie im aktuellen Urteil AG Lübeck vom 28.09.07 (23 C 2423/07) gegen einen anderen Schuldner, siehe hierzu Seite 2. Auch in diesem Verfahren hat der Verurteilte nunmehr erhebliche weitere Kosten für Gericht und Anwalt an unseren Auftraggeber zu zahlen. Durch die mittlerweile eingeleitete Zwangsvollstreckung entstehen weitere Vollstreckungskosten. HIer wird anschließend der Antrag auf Abgabe der eidesstattlichen Versicherung über die Vermögensverhältnisse folgen.

Dieses Urteil hat die IS Internet Service AG gegen eine unbekannte Person erwirkt und enthält keinerlei Gründe. Auffällig ist also bereits, dass die Deutsche Inkassostelle so tut, als wären IS Internet Service AG und die Papagayo Freedom Ltd. identisch. Verwechselt hier jemand seine Auftraggeber oder gibt es wirklich Übereinstimmungen?

Ganz offensichtlich hat sich der Gegner gegen die Klage nicht ernsthaft gewehrt. Ist es so abwegig zu glauben, dass hier die IS Internet Service AG mit dem Schuldner gemeinsame Sache gemacht hat, um ein “schönes Urteil” vorweisen zu können? Seinen Effekt wird dieses Urteil sicher zeigen und bestimmt einige Betroffene zur Zahlung veranlassen.

Daher der wichtige Rat: Lassen Sie sich von diesem Brief nicht einschüchtern. Das angebliche Erfolgs-Urteil hat keinerlei Aussagekraft. Wenn sich die Mandanten der Deutschen Inkassostelle so sicher wären, hätten sie sicher schon viele andere Verfahren eingeleitet. Das wäre dann auch bekannt geworden.

Die Rechtswidrigkeit der Seiten der IS Internet Service AG wurde bereits gerichtlich festgestellt. In einem vergleichbaren Fall hat das Amtsgericht München bereits entschieden, dass der Betroffene nicht zahlen muss (Urteil vom 16.01.07, Az 161 C 23695/06)

Betroffene sollten der Forderung daher in jedem Fall widersprechen, wenn sie bei der Anmeldung nicht erkannt haben, dass die Anmeldung etwas kostet. Es ist noch kein einziger Fall bekannt geworden, in dem auch wirklich erfolgreich geklagt wurde, wenn die Betroffenen gegen die Forderung protestiert haben.

Nähere Informationen im den FAQ.

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Themen: Internet , Vertragsfallen , Deutsche Inkassogesellschaft

Erschienen 1. Dezember 2007 auf http://www.verbraucherrechtliches.de.

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Kommentare zu "Deutsche Inkassostelle droht mit nichtssagendem Urteil":

3. Dezember 2007 von ich aus Thüringen — Auch ich habe einen solchen Brief erhalten! Weiter hilft (und beruhigt auch etwas), die Seite www.verbraucherrechtliches.de
in deren FAQ's ich eine Anfrage gestellt habe und auf Veröffentlichung hoffe!
13. Dezember 2007 von Kidoh — Auch ich werde seit einem halben Jahr von der Internet Service AG mit teilweise bedrohlichen Zahlungsaufforderungen belästigt, zuletzt durch ein Schreiben der Deutschen Inkassostelle , in dem auf der Rückseite ein Urteil des Amtsgericht Lübeck abgedruckt war. Habe beim Amtsgericht Lübeck um Zusendung des Urteils gebeten und innerhalb kürzester Zeit folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Empfänger,
die Übersendung des von Ihnen erbetenen Urteils 23 C 2423/07 AG Lübeck würde Sie € 12,50 kosten. Diese Kosten können Sie sparen, da das Urteil im Rahmen der von Ihnen erwähnten Mahnung keinerlei Rolle spielt. Offensichtlich soll (möglichen) Schuldnern durch eine solche Urteilskopie Angst eingejagt werden. Das Urteil betrifft einen Fall, in dem die Beklagte die Schuld vorgerichtlich anerkannt hatte, ohne den Betrag zu zahlen.
Es ist ein Allgemeinplatz, dass in einem gerichtlichen Verfahren die unterliegende Partei Gerichts- und Anwaltskosten zu zahlen hat. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Im Streitfall muss der Kläger regelmäßig beweisen, dass ein entgeltpflichtiger Vertrag zustande gekommen ist.
In der Hoffnung, Ihre Anfrage ausreichend beantwortet zu haben,
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
H. Humbert, Richter am Amtsgericht, Pressesprecher


Also auf keinen Fall zahlen. Ich glaube, dass das der letzte Brief der Deutschen Inkassostelle war.
Schöne Grüsse
Kidoh
20. Dezember 2007 von Arties — Hallo!

Mit der gleichen Masche versucht die Deutsche Inkassostelle auch Forderungen der Verbraucherbund AG ehemals Institut für Produktforschung AG einzutreiben. Die Versuchen das jetzt seit mehr als 1,5 Jahren die unberechtigten Forderungen zu kassieren und drohen immer weiter mit mehr oder weniger lächerlichen Briefen. Alleine die Google-Suche nach dem Aktenzeichen des Urteils "23 C 2423/07" dieses letzten Schreibens zeigt, das hier wirklich das beste ist, einfach abzuwarten und Tee trinken, statt sich verrückt zu machen.

Ich wünsche euch also ein Frohes Fest und bin gespannt, wie das kranke Treiben der DIS weitergeht.

Gruß Arties
21. Dezember 2007 von Michael Förtsch — Hallo, bin ebenfalls Betroffener. Habe mich vor einem jahr als "Testprüfer" angemelde, jedoch nie etwas bezahlt und - außer ständigen Zahlingsaufforderungen - nie etwas zum Testen bekommen. Meine Frau, die den Brief der Deutschen Inkassostelle leider als erste aufmachte, bekam einen Nervenzusammenbruch wegen des Urteils aus Lübeck und musste beim Arzt behandelt werden. Das ist nicht mehr lustig. Darf man hier in Deutschland ungestraft alles tun. Warum sieht die deutsche Justiz hilflos bei den offensichtlichen Betrügereien zu. Was sind das für armselige Rechts-schützer - traurige Gestalten. Werden Polizei und Justizbeamten (Richter, u.s.w.) nicht von unseren Steuergeldern bezahlt?! Was soll so ein Urteil?
Gruß
M. Förtsch
2. Januar 2008 von Karsten — Ich hab von der "Deutschen Inkassostelle" bereits 2006 eine Zahlungsaufforderung bekommen. Auf mein Fax "ich kenne die Firma "Institut für Konsumforschung nicht. Bitte senden Sie mir Informationen was ich wann von denen erhalten haben soll, bzw was dass für ein Vertrag war. Sollte ich bis zum .... nichts von ihnen hören gehe ich von einem Irrtum ihres Kunden aus." So hab jetzt über 1 Jahr nichts gehört und dann meinen die hier mit fast fragwürdigen Methoden druck aufbauen zu können. Bin am Überlegen ob man gegen diese Firma nicht etwas unternehmen sollte.

Ansonsten denk ich mir die ist so seriös wie ihre "angeblichen" Auftraggeber und nutz dene ihre Schreiben weiterhin als Kachelofenanzünder - da haben se wenigstens noch nen vernünftigen Zweck :-)

Schöne Grüße, allen geprellten (und vorsichtigeren) ein gutes neues Jahr
8. Januar 2008 von Layare — Meine Nerven...wir haben Päckchen erhalten, haben diese auch bezahlt, auch wenn es Betrügerei war. Dann haben wir den Vertrag gekündigt, ein Päckchen zurück geschickt und nicht mehr bezahlt. Dann war Ruhe. Und dann kurz vor Weihnachten flattert plötzlich dieses Schreiben mit dem Urteil ins Haus. Wir haben die Inkassostelle angeschrieben, dass wir keine Leistungen mehr erhalten haben und daher auch nicht zahlen werden. Und mit Anwalt gedroht, da es sich um Belästigung handelt. Mal schauen was jetzt noch kommt...
14. März 2008 von Mandy — Meine Tochter (13) bekommt seit einem Jahr regelmäßig Post vom Deutschen Inkassobüro. Sie fordern eine Zahlung für lebensprognose.de ein. Heute kam wieder eine Mahnung in der auch von diesem Lübecker Urteil geschrieben wird. Und das tollste, wenn meine Tochter innerhalb der nächsten 5 tage zahlt, verzichten die auf glatte 20,-€.
Die spinnen doch!
15. März 2008 von Dannenberg — Habe auch mit der Inkassostelle Eschborn zu tun. War schon mehrere male angemahnt,123.39€ zu bezahlen wegen angeblicher Forderung dr Interserv AG FZE. Heute bekam ich einen Brief dieser Stelle, ich solle doch nur 99€ zahlen, dann sieht die Auftraggeberin von weiteren Forderungen ab.ich finde das sich eine Inkassostelle mit kriminellen
Leuten auf eine Stufe stellt,hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Denen gehört sofort das Handwerk gelegt,denn
1. nutzen sie unsere Steuergelder um ihre Machenschaften durchzuführen und
2. schaden sie damit unseren Staat und bringen damit auch unsere Demokratie in Misskredit. Eine seriöse Inkassostelle
muss doch für mein Rechtsverständnis erst prüfen für wen sie Geld eintreibt.
15. März 2008 von Petra — Hey,
auch ich habe heute den Brief (mit dem beschriebenen Inhalt und einer Kopie eines vorbereiteten Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides) von der Deutschen Inkassostelle GMBH erhalten aber aus einer Forderung Nesolutions FZE, Auftraggeber Sheikh Zayed Road, in Dubai. Auch hier sagt man wenn ich was weniger zahle würde man auf den Rest verzichten.............

Ich war mehrmals schon bei der Verbraucherzentrale die mir versicherten ich soll das aussitzen.

Es geht hier aber eigentlich um die Seite nachbarschaft24.net. Hier wurde bereits im Internet bei AOL schon gewarnt, leider habe ich das zu spät gelesen.
15. März 2008 von Nils — hallo
habe im augaust letzten jahres ein führerscheincheck gemacht und auch darauf am 3.10 eine mahnung bekommen und die inkassostelle INTERSERV AG wollte von mir 122 euro! darauf hab ich nicht reagiert und heute kam wieder ein schreiben das sie eine rechtskräftige vollstreckung gegen mich einleiten wollen wenn ich nicht in fünf tagen zahle! aber das beste ist ich brauch jetzt nur noch 99 euro zahlen!
WAS SOLL ICH JETZT MACHEN??? zahlen? oder nicht zahlen?

mfg
15. März 2008 von Jörg Jabin — Habe dieses Schreiben heute in der Post gefunden und bin jetzt nachdem ich diese Zeilen gelesen habe noch mehr entsetzt, nicht über das Schreiben, sondern vielmehr über unseren Staat. Wie kann es sein das solchen Firmen (naja richtiger wäre wohl Betrüger) nicht die Lizenz entzogen wird, ein Autofahrer der falsch Parkt und vergisst ein Knöllchen zu bezahlen aber in den Knast kommt. "Deutschland Deutschland über alles".......sag ich da nur ...........
15. März 2008 von Chris — Hallo,meine Tochter bekommt seit vergangenem Jahr Post vom Inkassobüro Polzin aus Eschborn.Gestern wieder einer mit Urteil und Muster eines Mahnbescheides.Ich hatte schon 2007 Anzeige wegen Betrug erstattet ,da die angegebene IP-Rechnernummer nicht zu uns gehört und wir schon immer eine Kindersicherung haben.Die Staatsanwaltschaft konnte keinen Täter ermitteln.Ich bin jetzt nochmals in Widerspruch gegen die Forderung gegangen und habe denen Angedroht selber Schritte gegen sie einzuleiten,da es sich mitlerweile um Belästigung und Nötigung handelt.
Das schönste ist :Forderung 135,05 E
wenn wir gleich zahlen ist die Auftraggeberin mit 109 E zufrieden um die leidige Sache aus der Welt zu schaffen!!!!
Die sollen uns in Ruhe lassen ,da können sie schon an Papier + Porto sparen!
17. März 2008 von Michael — Bin fast fertig studierter Jurist aus Österreich und bin auch auf die Verbraucherverbund AG gekommen, es ist nie ein rechtsgültiger Vertrag abgeschlossen worden, seither bekomm ich regelmässig Schreiben von der deutschen Inkassostelle, mein Rat, einfach ignorieren und gegebenenfalls sich an eine Verbraucherzentrale wenden, es ist einfach lächerlich, was hier abgeht. Wenn Österreicher betroffen sind, gebe ich gerne unter Tel. 0664 5998 354 juristischen Rat.
19. März 2008 von Birgit — Ich habe jetzt bereits zwei Schreiben dieser Deutschen Inkassostelle erhalten. Auch bei mir steht ein Vergleich drin von 106.- Euro gegenüber geforderten 134,16 Euro. Treiben für die Internet Service AG ein. Dort wurden meine Daten missbraucht. Habe letztes Jahr (wie von der Internet Service AG gefordert) eine Anzeige bei der Polizei wegen Internetbetrug gegen die in der Rechnung angegebene IP-Adresse gemacht. Verfahren wurde im Dezember eingestellt. Konnte man nicht ermitteln, meine IP-Adresse ist es jedenfalls nicht, habe einen völlig anderen Anbieter. Ich gebe die Angelegenheit jetzt nach Ostern meinem Anwalt. Vielleicht kann er an dem Fall ja noch ein wenig verdienen. Zahlen werde ich nicht. Die Internetservice AG kann den Vertrag nicht eindeutig belegen, da nur alleine meine Daten durch Datenmissbrauch ja jeder Trottel benutzen kann. Im Übrigen wurden aus dem merkwürdigen Vertrag von einem SMS-Paket niemals Leistungen in Anspruch genommen. Sehr eigenartig. Also ich rate auch dazu: nicht zahlen.
19. März 2008 von Petra — Grins auch wir haben so ein Schreiben bekommen das erste vor einem halben Jahr heute der 2te Brief mit einem Muster vom Mahnbescheid . Auf den ersten Brief haben wir sofort reagiert und dort angerufen und mit Anwalt gedroht und siehe da 6 Monate Ruhe *hihi * bis heute alleine das Papier ist ja schon die Krönung oder? Unser Angebot liegt bei 105 Euro anstatt 142,78 Euro wer hat weniger zu bieten ?????lach .......Nene wo führt das alles hin ???
22. März 2008 von Frank — Ich biete weniger *grins
angebl. Forderung: 61,67 €
Angebot Inkassounternehmen: 38 €
26. März 2008 von Christian — Habe heute auch zum 2. mal Post bekommen. Hat jemand bei der Verbraucherzentrale schon mal um Rat gefragt, oder haben die auch nur gesagt, dass man das aussitzen muss...

MFG
5. April 2008 von Klaus — Hi,
bin Betroffener von nachbarschaft24.com bzw. nachbar-community.net.
Zuerst kam nur Rechnung und 1.Mahnung der "nachbarschaft24.com", dann im Februar das 1. Schreiben (als Fotokopie ;)) der DIS, jetzt wieder per Mail die 2. Aufforderung.
Tip: Einfach nicht zahlen, die Sache aussitzen und notfalls einem Anwalt übergeben. Die freuen sich über sowas.
Ansonsten: Rechtsstaat ade.
15. April 2008 von Christiane — Hallo,
also ich habe mir vor einiger Zeit Rat von meinem Anwalt geholt.
Ich bin in die Falle des Führerscheinchecks getappt und bekam im Anschluss eine Mahnung und eine Androhung durch das dt. Inkassounternehmen. Mein Anwalt hat mir geraten einfach nicht zu reagieren. Sobald ein Schreiben eines deutschen Gerichtes kommt besteht Handlungsbedarf. Selbst dann sieht die Interserv AG sehr alt aus... und das wissen diese auch. Also nicht einschüchtern lassen.
14. Mai 2008 von Jörg — Hallo zusammen,
betr. Handyimporte.net(Papagayo Freedom Ltd.)Hatte auch unerwünschten Kontakt mit denen.Nach meiner Intervenion bekam ich folgendes:Hiermit kündigen wir Ihren Zugang ohne Anerkennung einer Rechtspflicht für die Zukunft mit sofortiger Wirkung.Gegenseitige Ansprüche bestehen nicht.
Also es geht doch, wenn man sich gegen Abzocker wehrt.
MfG
28. Mai 2008 von Daniel — Die DIS ist schon der Hammer. Die aktuelle Bankverbindung (Sparkasse Mittelthüringen) ist auch schon wieder gekündigt. Die neue wollten sie mir am Telefon leider nicht geben. Achso, hier die Festnetznummer von der Deutschen Inkassostelle: 061965927976. :)
30. Juni 2008 von Jörg — Hi habe am samstag Post von der Deutschen Inkassostelle bekommen bezüglich Handyimporte die wollen allen ernstes 96€ . Für etwas das ich nie abgeschlossen habe...Was soll ich tun??
21. Juli 2008 von Rust — Macht es doch wie ich: Strafanzeige gegen Nachbarschaft24 stellen wegen versuchten Betruges UND das deutsche Inkassobüro wegen Mitwisserschaft.
Ich hoffe es bringt etwas.
2. August 2008 von Mc Barnaby — Hallo Leute!
Gott bin ich froh, dass ich dieses, sowie weitere Foren gefunden habe. Das macht mich gleich schon viel ruhiger! Zwar macht es mich wütend, Opfer eines versuchten Betruges geworden zu sein, aber scheinbar handelt es sich bei der Deutschen Inkassogesellschaft, sowie deren Auftraggeber, schlicht weg um Betrüger.

Kurz zum Sachverhalt:
Mir ergeht es so wie vielen Geschädigten! Ich habe noch nicht einmal eine Rechnung erhalten, weil mein Spamfilter eigentlich alles rausschmeißt, was nur nach Betrug duftet und plötzlich bekam ich heute, just nach der Heimkehr aus dem wunderbaren friedlichen Schweden-Urlaub, dieses merkwürdige postalische Schreiben von der Deutschen Inkassogesellschaft. Ich soll einen Internetdienst bezahlen, bei dem ich im Leben nicht meine persönlichen Daten genannt und auf garkeinen Fall in irgendetwas vertragliches eingewilligt habe. Sowas lässt die Herzkammern so richtig arbeiten =/

Neben dem Besuch bei der Verbraucherzentrale (zwecks eventuell neuer Informationen)und der Erwägung, zur Polizei zu gehen und Anzeige wegen Betrugs zu erstatten, scheint nichts anderes zum gegenwärtigen Zeitpunkt möglich zu sein, oder? Ist ein Anwalt überhaupt nötig?

Mich würde besonders interessieren, ob der ungewollte und scheinbar einseitige Schriftverkehr wirklich über Jahre gehen kann und ob vielleicht der ein oder die andere über (max. 2) Inkassobriefe noch mehr bekommen hat? Hört das irgendwann auf oder muss ich mit muskelbepackten Kerlen vor der Tür rechnen, die erst schießen und dann nach dem Sachverhalt fragen?

Ich denk mir jetzt einfach mal, dass deren Geschäftsgebahren so kriminell ist, dass sich die entsprechenden Betrüger nicht daran wagen, gerichtliche Schritte vorzunehmen. Gehe ich da recht in der Annahme? Hat da einer Eurer Anwälte vielleicht mal etwas zu gesagt?

Um einfach mal auf den Punkt zu kommen: Hat jemand von Euch den Königsweg entdeckt, wie man mit dieser Masche vorgehen soll? Lohnt es sich überhaupt, diese Briefe aufzuheben?

Fragen über Fragen. Vielleicht mag sich ja jemand von Euch dazu äußern?

Mit solidarischen Grüßen,
Mc Barnaby
25. August 2008 von Renate — Hallo,
auch ich gehöre zu den Betroffenen. Habe letztes Jahr die Seite "Testen Sie Ihr Führerscheinwissen und gewinnen Sie" geöffnet- ohne Angaben meiner Daten- und bekam eine Rechnung der Interserv,Servicecenter in Ascona/Schweiz (davor Zürich)über 89,00 Euro.Habe sofort widerrufen - wurde nicht anerkannt. Nach langem hin und her holte ich mir bei der Verbraucherzentrale BW Rat. Die schickten mir ein Formschreiben, welches ich mit meinen Daten ergänzte und schickte es per Einschreiben in die Schweiz.Darin wird Interserv aufgefordert, Beweise vorzulegen. Seit Sept.07 hörte ich nichts mehr von Interserv. Im Juli 08 bekam ich eine neue Rg. für ein weiteres Jahr. Diesmal
Servicecenter in Wetzikon/Schweiz, allerdings hat die Fax Nr. die Vorwahl der Tschech.Republik ?? Letzte Woche bekam ich eine Forderung der DIS. Da ich mich schon durch sehr viele Foren gearbeitet habe, habe ich auch hier sofort Widerspruch eingelegt und geschrieben,dass ich immer noch auf die geforderten Beweise warte. Habe heute mit der Staatsanwaltschaft telefoniert wegen einem Strafantrag. Der Herr sagte mir, ich solle diesen direkt in Frankfurt/M. stellen. Werde gegen Interserv Strafanzeige erstatten und gegen DIS wegen Mitwisserschaft und Datenmissbrauch.
10. Dezember 2008 von Melanie — Hallo,
natürlich, sonst würde ich nicht schreiben, habe auch ich so einen brief bekommen, Deutsche Inkassostelle, ich soll mich bei einer Website angemeldet haben die sich Umfragenscout24 nennt. Ich habe sie in einer E mail um die information gebeten was ich denn in Anspruch genommen habe und um den Vertrag. Dann habe ich eine Weile nichts von ihnen gehört, dann plötzlich lese ich in eine email in der steht, dass ich mich nicht gemeldet habe und ihnen geld schule und drohungen mit Gerichtlichen beschlüssen. tja also ich bin jetzt 18 jahre und dabei mein abi zu machen, wollte fragen ob/ und wenn ja wie ich diese leute verklagen kann. da ich mich damit noch nicht so gut auskenne und gerade wirklich besseres zu tuen habe.
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