Medina-Report zum Urheberrecht
Internet-Law | 26. Januar 2009 — Der nunmehr vorliegende, sog. Medina-Report des Europäischen Parlaments zum Urheberrecht, spricht u.a. von einer Verantwortung der…
Telemedicus hat ein Interview mit Karl-Heinz Ladeur, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, geführt. Ladeur hat im Auftrag der Musikwirtschaft (IFPI) ein Modell entwickelt, das dem Three Strikes Out-Verfahren ähnelt. Ladeur geht in dem Interview von einer rechtlich verfehlten Grundannahme aus, nämlich, dass Zugangsprovider der Störerhaftung unterliegen. Darauf beruht die unrichtige Schlussfolgerung, die Provider könnten von der Musikindustrie verpflichtet werden, an Maßnahmen wie Three Strikes Out mitzuwirken. Die Ansicht von Ladeur widerspricht zunächst der Vorschrift des § 8 TMG und der E-Commerce-Richtlinie, die den Access-Provider als Nichtverantwortlichen qualifizieren. Aber auch nach den vom BGH entwickelten Grundsätzen zur Haftung des sog. mittelbaren Störers, kommt eine Verantwortlichkeit von Providern nicht in Betracht. Denn erste Voraussetzung der Störerhaftung ist es, dass der Inanspruchgenommene die Möglichkeit besitzt, die Rechtsverletzung zu beseitigen bzw. zu verhindern. Das kann der Zugangsprovider mit Blick auf rechtswidrige Up- oder Downloads seiner Kunden aber gerade nicht, zumal ihn das Fernmeldegeheimnis daran hindert, den Inhalt von Datenströmen zu erforschen und zu prüfen. Den Zugangs…
» Vollständiger ArtikelErschienen 8. Juli 2009 auf http://www.internet-law.de/.
Internet-Law | 26. Januar 2009 — Der nunmehr vorliegende, sog. Medina-Report des Europäischen Parlaments zum Urheberrecht, spricht u.a. von einer Verantwortung der…
Internet-Law | 30. März 2011 — Die Bundesregierung plant offenbar nach britischem (Three Strikes-Out) und französischem (Hadopi) Vorbild, einen Mechanismus zu…
kriegs-recht.de | 29. Januar 2009 — Rechteinhaber wie beispielsweise die Musikindustrie fordern bereits seit längerem, dass Zugangsprovider ihren Kunden bei zum …
ElbeBlawg | 4. Oktober 2006 — Die Universität Hamburg liegt mit ihren Forschungsleistungen im Mittelfeld der deutschen Hochschulen. In vier Fächern kan…
Blog zum Medienrecht | 29. April 2010 — Fefes Blog weist darauf hin, wie man im Vereinigten Königreich die “Three Strikes”-Gängelung elegant aushebelt: Man erklärt s…
strafprozess | 26. Dezember 2005 — IFPI Schweiz hat schon wieder ein neues Schlachtfeld gegen Raubkopierer eröffnet. Gemäss heise.de versucht IFPI nun die Zugangsp…
LAWgical | 25. Februar 2009 — Wie schon im Artikel 3-strikes-out detailliert beschrieben, versuchte die französische Regierung in der Telecom-Package ein System…
IP|Notiz | 26. November 2010 — In Finnland bahnt sich nun auch ein “Three Strikes”- oder “Graduated Response-Modell” an. Die finnische Regierung hat einen G…
Internet-Law | 25. November 2011 — Gestern habe ich – wie viele andere auch – die Entscheidung des EuGH besprochen, wonach den Zugangsprovidern keine allgemeinen …
kLAWtext | 23. Dezember 2011 — politik-digital.de, die Informations- und Kommunikationsplattform zum Thema "Internet und Politik", hatte Dr. Tobias Keber von d…
Professor Dr. Ladeur zu seinem Modell der „Clearingstelle“ bei Urheberrechtsverletzungen Prof. Dr. Karl-Heinz Ladeur hat u. a. im Auftrag der Musikwirtschaft ( IFPI ) ein Modell entwickelt, das dem sog. „Three Strikes-Verfahren”...