Emmely in „krimineller Szene“
Jus@Publicum | 17. Oktober 2011 — Der Fall Emmely ging – und geht erneut – durch die Medien. Pfandbons im Wert von 1,30 Euro fanden Eingang in die Rechtsprechung…
Wer den Fall der durch die Medien gegangenen Kassiererin „Emmely“ mehr als nur temporär und oberflächlich durch die Pressebericht hindurch verfolgte und sich auch früh die Mühe machte, wenigstens selbst auch mal die Gerichtsurteile und die dort festgestellten Tatsachen zu lesen, anstatt nur einfach Arbeitgeberschelte zu betreiben und Herzlosigkeit bei Bagatelldiebstählen zu polemisieren, konnte
schon früh Ungereimtheiten zwischen festgestellten Tatsachen und medial verbreiteten Behauptungen der Klägerin und ihres Prozessvertreters wahrnehmen. Die Medien hatten lange in jenem (wie übrigens auch in den en passant ebenfalls in den Medien berichteten anderen Bagatellfällen) Fall der „Emmely“ deren Partei ergriffen. Dieser Tage aber dreht sich der Wind fast unmerklich aber nicht übersehbar in den Berichten um den für morgen anstehenden Termin des Verfahrens um Emmely, die von „Der Frau, die sich traut“ zu einer Klägerin abrutscht, bei der von „heiklen Aussagen einer Kassiererin“ die Rede ist. Wie etwa in der SZ . Oder inzwischen auch in der FAZ gleich in den einleitenden Sätzen aktuell auf die Ungereimtheiten der Emmely hingewiesen wird. Und damit nicht mehr vorrangig allein auf die Geringfügigkeit, die Bagatelle, die Abmahnungs-Vorrangigkeit vor Kündigung und fristlose Kündigung abgestellt wird. Oder undifferenziert zwischen „mundraub“-ähnlichen und hungerstillenden, aber sofort geständigen Mitarbeitern und andere verdächtigende und auch sonst widersprüchlichen, den Rechtsbruch noch verteidigender Emmely diesen Fall zum Prüfstein der Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich und zwischen Grossen wie Kleinen für die Arbeitsrechtsprechung völlig neben der Sache liegend hochstilisiert.
Und auch im Bericht im übrigen tendenziell kritischere Töne zu hören sind, die sich auch durch die übrigen (auch TV)Medie…
» Vollständiger ArtikelErschienen 10. Juni 2010 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.
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JuracityBlog | 10. Juni 2010 — Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 10.06.2010 zu einem arbeitsrechtlichen Verfahren entschieden, das in letzter Zeit im Ramp…
kanzlei-hoenig.info | 18. Juli 2009 — Ich hab’s geahnt, daß aus dem öden arbeitsrechtlichen Thema am Ende doch noch etwas Ordentliches würde: Emmely, die gekündi…
Jus@Publicum | 10. Juni 2010 — Das BAG hat im Fall „Emmely“ die fristlose Kündigung als nicht gerechtfertigt angesehen. War noch vor dem Termin in den Medien …
JuracityBlog | 28. Juli 2009 — Auf die Nichtzulassungsbeschwerde der Berliner Kassiererin “Emmely” hat das Bundesarbeitsgericht wegen grundsätzlicher Bedeut…
Juraexamen.info | 7. September 2010 — Wie die Bild berichtet, macht unsere berühmte “Emmely” jetzt erst einmal vier Monate Urlaub. Nach Aufhebung der Kündigung dur…
kanzlei-hoenig.info | 25. März 2009 — … Kassiererin Barbara E. hat vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde eingereicht. Quelle: Welt …
reuter-arbeitsrecht.de | 23. Juni 2010 — In ein paar Wochen wird das niemanden mehr aufregen. Sie sitzt einfach da und kassiert. Damit ist Emmely eine der wenigen Kl…
reuter-arbeitsrecht.de | 10. Juli 2009 — Da “Emmely” alle Gemüter und auch diesen Blog bewegt, sei noch eine Schattierung hinzugefügt. Volker Rieble lehrt Arbeitsrech…
Betriebsrat Blog | 29. Juli 2009 — Der Fall der gekündigten Kassiererin “Emmely” sorgte zu Beginn dieses Jahres für Schlagzeilen: Nach 30 Jahren Beschäftigung erhiel…
Höchste Instanz des Arbeitsrechts Bundesarbeitsgericht
Gekündigt wegen 1,30 Euro: Eine Kassiererin wurde zum Symbol für soziales Unrecht. Doch die Rollen von Gut und Böse sind nicht so klar verteilt, wie es scheint. An diesem Donnerstag wird das Urteil erwartet.
Das Bundesarbeitsgericht entscheidet heute über die Kündigung einer Berliner Supermarkt Kassiererin wegen der Unterschlagung... - hier klicken
Das Bundesarbeitsgericht rollt den Fall Emmely neu auf. Wenn es sich nicht lächerlich machen will, muss es die Rechtsprechung ändern.