Der Sachverständige in der mündlichen Verhandlung

Wird ein Sachverständiger, ohne dass er vorher ein den Parteien zur kritischen Würdigung zugängliches schriftliches Gutachten erstattet hat, in der mündlichen Verhandlung zu schwierigen Sachfragen ausführlich gehört, muss jeder Partei Gelegenheit gegeben werden, nach Vorliegen des Protokolls über die Beweisaufnahme zum Beweisergebnis Stellung zu nehmen. Gibt die Stellungnahme Anlass zur weiteren tatsächlichen Aufklärung, ist die mündliche Verhandlung wiederzueröffnen.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 12. Mai 2009 – VI ZR 275/08

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Themen: Rechtliches Gehör , Bundesgerichtshof , Sachverständigengutachten , Zivilprozess , Sachverständige
Rechtsgebiet: Zivilrecht

Erschienen 1. Juli 2009 auf http://www.rechtslupe.de.

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