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Der neue Trend: Steuerfinanziertes Fernsehen

am 24.03.2008 von e-comm

Policy placement und direkte Finanzierung von Fernsehangeboten durch die öffentliche Hand liegt offenbar im Trend. Nachdem schon Karin Resetarits, die derzeit gegen die Erhöhung der Rundfunkgebühren (gemeint: des Programmentgelts) des ORF kämpft, sich ihre Sendung aus Steuergeldern finanzieren lässt (dafür kommt das Europäische Parlament auf), hat nun die Produktionsfirma von Martin Kraml (übrigens - nach seinen eigenen öffentlichen Angaben - Lebensgefährte von Karin Resetarits) die nächste öffentlich finanzierte Produktion an Land gezogen: die Wirtschaftskammer Östererich trägt zum wöchentlichen Wirtschaftsforum unter dem Titel Bei Barazon bei. Immerhin wird dieser Umstand auf der Website von TW1 angedeutet (Die Sendung wird in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Wirtschaftskammer produziert.)In der Presseaussendung von TW1 fallen solche Kleinigkeiten unter den Tisch, dafür darf sich dort der Produzent freuen, dass seine Sendung erstmals in der österreichischen Fernsehgeschichte speziell Rücksicht auf die Wirtschaftstreibenden, die die größte Wertschöpfung zustandebringen und Arbeitsplätze generieren nimmt. Die Wirtschaftskammer, finanziert mit Pflichtbeiträgen ihrer Mitglieder, kann damit immerhin Anliegen und Chancen der Betriebe und der Wirtschaftstreibenden (Zitat der TW1-Presseaussendung) ins Fernsehen bringen, auch wenn die früheren Belangsendungen 2001 abgeschafft wurden und der Kammer die Beteiligung an privaten Fernsehveranstaltern nicht erlaubt wäre. Aber warum sollte man sich auch einen ganzen Sender kaufen (gut, vielleicht mit einer - vorübergehenden - Ausnahme), wenn man auch einzelne Sendungen haben kann?Interessant wäre auch, ob der (steuerfinanzierte) Österreichische Seniorenrat etwas zur Finanzierung der …

Letzte Rundfunkgebührenerhöhung: 1.9.1987

e-comm / Keine neuerliche Erhöhung der Rundfunkgebühren, fordert Karin Resetarits, MEP, in einer aktuellen Petition. Vielleicht ist ihr entgangen, dass die letzte Rundfunkgebührenerhöhung in Österreich mehr als zwanzig Jahre zurück liegt: ab 1. Septembe…

Einmal gehts noch so: Anhebung der ORF-Programmentgelte

e-comm / ORF-Geschäftsführung beschließt Antrag auf Anpassung des Programmentgelts lautete die Überschrift der ORF-Presseaussendung vom 5. Dezember 2007 (rechtlich ist es natürlich kein Antrag, sondern ein Vorschlag, und er stammt nicht von der Geschäft…

Österreichische Masseure drohen mit Hungerstreik

Medizin & Recht / Seltsame Nachrichten sind aus Österreich zu vernehmen: Weil ein geplantes neues “Medizinische Masseur- und Heilmasseurgesetz” nicht ihren Vorstellungen entspricht, wollen die österreichischen Masseure am 9. Januar einen unbefristeten H…

Sabine Christiansen sendet weltweit

Handakte WebLAWg / Die ARD-Talkshowmoderatorin Sabine Christiansen wird ab Februar weltweit auf Sendung gehen. Nach monatelangen Verhandlungen unterschrieb sie einen Vertrag mit dem US-Börsenkanal CNBC für ihre neue Sendung “Global Players with Sabine Christian…

Professor Mücks Phantom der Gesetzgebung: TW1 als öffentlich-rechtliches Programm

e-comm / TW1 ist das einzige Fernsehprogramm eines österreichischen Rundfunkveranstalters, das weder dem Privatfernsehgesetz unterliegt, noch allen wesentlichen Bestimmungen des ORF-Gesetzes, vor allem auch nicht jenen, in denen der öffentlich-rechtliche A…

Wertvolle Post

Blickpunkt Recht & Steuern / Die Post haftet nach Ansicht des Bundesgerichtshofs auch für den Verlust von Sendungen, die sie eigentlich gar nicht befördern will: Trotz der Bestimmung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post, wonach sie keinen Vertrag über d…

Die Lösung des Spiels darf nicht unangemessen erschwert sein

e-comm / Die deutschen Landsmedienanstalten beschäftigen sich wieder einmal mit den Regeln für Call-In-Sendungen: in einer Pressemitteilung der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung, Medienkompetenz (GSPWM) vom 3.5.2007 über ein Gespräch mit Fernsehveranst…

Wege aus der Verlorenheit: Chancen für Jugendliche mit Handicaps

arbeitsrechtblog / Im Deutschlandfunk Dossier war gestern eine hochinteressante Sendung unter dem Titel Ich kann auch nett sein zu hören. Es ging um die Frage der Fähigkeitsprofile von Jugendlichen mit individuellem Förderbedarf auf dem Arbeitsmarkt. Das Manuskript…

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