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Der HDI, die HWS-Verletzung und die Harmlosigkeitsgrenze

am 18.03.2007 von Unfall - Blog

Der Mandantin fuhr vormittags gegen 10.30 Uhr ein Auto auf das stehende Kfz (Heckaufprall). Mit der Übersendung des von ihr angeforderten Arztberichts einer Facharztpraxis für Chirurgie und Unfallchirurgie, welche die Mandantin noch am Unfalltag aufsuchte, schickte mir die HDI-Versicherung ein Schreiben, mit dem sie – gewissermaßen bereits im Vorgriff – die von mir noch gar nicht bezifferten Schmerzensgeldansprüche schon einmal vorsorglich zurückwies. In dem Formschreiben heißt es:

“Die Beschädigung beider Fahrzeuge ist nicht so gravierend, dass der Aufprall…geeignet gewesen wäre, eine HWS-Verletzung hervorzurufen. Die nach wissenschaftlichen Versuchen dazu ergangene Rechtsprechung verlangt eine Differenzgeschwindigkeit von mehr als 12 km/h (OLG Hamm SP 1997, 191 mw.N.; LG Dortmund SP 1997, 187), die wir im vorliegenden Fall als nicht gegeben ansehen…(unabhängig davon, dass die Behauptung zur angeblich erforderlichen Mindest-Differenzgeschwindigkeit schlicht falsch ist, bleibt schleierhaft, woher der HDI seine Vermutung zur Differenzgeschwindigkeit im konkreten Fall hernimmt, da die Geschwindigkeit des auffahrenden Kfz nicht bekannt ist.) –
Und weiter heißt es in dem Formschreiben: “...Es ist verständlich, dass die Unanehmlichkeiten eines Unfalles Unbehagen (!) hervorgerufen haben. Verspannungen bzw. Funktionsstörungen im Schulter- und Nackenbereich, sog. Blockierungen, eine Steilstellung der HWS, Kopfschmerzen etc. sind im Bevölkerungsdurchschnitt – weitestgehend ohne Krankheitswert – verbreitet (man höre/lese und staune: leide ich vielleicht auch, ohne es zu wissen, unter Verspannungen, Funktionsstörungen, Blockierungen oder einem ähnlichen Unbehagen im HWS-Bereich?)...Bewegungseinschränkungen sind also weder verletzungstypisch noch verletzungsspezifisch und lassen daher nicht den erforderlichen Schluss auf eine stattgehabte äußere Verletzung der HWS zu. Soweit der Arzt mit der vorgenannten Diagnose eine Bescheinigung über eine HWS-Verletzung ausgestellt hat, können diese subjektiven (aha!) Beschwerden daher sicher nicht dem Unfall zugeordnet werden (woher …

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ARAG - Frech

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Unfall - Blog / Heute erreicht mich ein Abrechnungsschreiben der Itzehoer Versicherungen, in dem diese die fiktiven Reparaturkosten zum Ausgleich bringen. Doch dann kommt eine Bemerkung, die ich der Leserschaft des Unfall-Blogs nicht vorenthalten möchte: …

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Die Versuche der Versicherungen am Geschädigten zu sparen

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