Der gelangweilte Richter und der Beruf des Klägers
am 04.05.2006 von kanzlei-hoenig.info
In einer Verkehrsunfallsache habe ich im Namen des Motorradfahrers Klage beim Landgericht erhoben, weil der gegnerische Versicherer nicht zahlen wollte. Nachdem bereits einige Schriftsätze ausgetauscht wurden, erreichte mich eine wichtige Mitteilung des Gerichts. Das Gericht bittet mich, mittels Empfangsbekenntnis zu bestätigen, daß ich das wichtige Schreiben auch erhalten habe. Das Empfangsbekenntnis geht sofort ans Gericht. Dort wird ein beamteter Mitarbeiter der Geschäftsstelle das Schriftstück in die Hand und dann zur Akte nehmen, die dazu aus dem Regal herausgesucht wurde. Vielleicht legt man die Akte dann auch noch dem Richter vor.
Die wichtige Frage, die das Gericht mir gestellt habe, konnte ich telefonisch mit meinem Mandanten klären. Die Antwort habe ich dann in einem weiteren Schreiben an das Gericht gefaxt, dort hat dann ein beamteter Mitarbeiter …
Achso, die wichtige Frage: “Dem Kläger wird gemäß § 273 ZPO aufgegeben, innerhalb von 2 Wochen …
Wenn der Wurm einmal drin ist,
Kreuzberger Verkehrsrecht / bleibt er drin. Dem Mandanten wird vorgeworfen, im Oktober 2005 am Zebrastreifen nicht angehalten zu haben, als angeblich eine Fußgängerin die Straße überqueren wollte. Das bringt ihm einen Bußgeldbescheid mit 50 Euro und…
AM ANFANG
LawBlog / Mit einem Richter zu tun gehabt, den man nur noch als Nervenbündel bezeichnen kann. In einer Zeugenanhörung regte es ihn sogar auf, dass ich ab und zu mit meinem Mandanten tuschelte. Sehr leise. “Das ist ja unmöglich, sich zu konzentrieren,…
Anruf in der Geschäftsstelle
Recht und Alltag / Ich habe heute ein Schreiben von der Geschäftsstelle einer Zivilkammer des Landgerichts erhalten. Da aber einiges durcheinander gegangen ist, habe ich dort mal angerufen, um das aufzuklären. Ich beschreibe mein Anliegen und höre die n…
Einspruchsrücknahme ohne schriftliche Vollmacht unwirksam?
kanzlei-hoenig.info / Eine neue Variante in dem Streit, ob der Verteidiger nun eine schriftliche Vollmacht zur Akte reichen muß oder nicht, hat sich das Amtsgericht in 59555 Lippstadt ausgedacht. Ich habe gestern “namens und mit Vollmacht” meines Manda…
Ich schreibe mal was (§ 42 ZPO)
RA-Blog / Ich habe hier eine Sache liegen, da habe ich seit 9 Monaten nichts vom Gericht gehört. Sachstandsanfragen bleiben unbeantwortet und wenn ich anrufe und wissen will, woran es hakt, erklärt mir die Person am Telefon, ich soll es später nochmal…
Anruf aus Italien: Strafe erlassen
strafblog / Anruf eines Mandanten aus Italien. Ob seine Bewährungsstrafe erlassen sei? Der Mann ruft mich seit 3 Monaten wegen derselben Frage fast wöchentlich an. Die Bewährungszeit ist Ende November des letzten Jahres abgelaufen. Aber die Justiz braucht hal…
Überfordertes Gericht
kanzlei-hoenig.info / In einer Strafsache haben wir beim Amtsgericht Tiergarten Akteneinsicht beantragt. Und darum gebeten, uns die Akte zuzusenden; die Kosten für die Übersendung der Akte (12 Euro) werden wir zahlen, haben wir gleich mit unserer Bitte versproc…
Freundliche Einigung mit Rechtsanwalt Stoffels
kanzlei-hoenig.info / Ich hatte mich seinerzeit heftigst geärgert über die massenhafte Zusendung einer eMail, mit der Herr Stoffels zu einem Treffen am Rande des Strafverteidigertages einlud. Und darüber hier im Blog in mehreren Beiträgen berichtet.…
