Der Eyjafjallajökull spuckt weiter – schon gibt es die Robe für die Eiszeit

Ist es die bange Frage nach einer Klimaabkühlung, die seltsame Blüten treibt oder brauchen Juristen tatsächlich wärmende Amtstrachten aus Kaschmir?

Der Reihe nach: 1. Kaschmir ist edel, hört sich gut und wertvoll an und Kaschmir wärmt auch sehr schön.

Kaschmirwolle wird von der Kaschmirziege gewonnen, die im rauhen Hochgebirgsklima beheimatet ist und dank diesem Flaumhaar auch Minustemperaturen von 40 Grad überlebt.

Auch wenn schon mal eine Ziege als dumm bezeichnet wird, so dürfte diese Einschätzung haltlos sein. Zum Frühjahr, wenn es wärmer wird, wechselt die Kaschmirziege gescheiterweise ihr Haarkleid! Aus dem wärmende Flaumhaar, das sie an Hecken oder Felskanten abstreift oder der Hirte hilfsweise auskämmt, daraus wird dann nach aufwändiger Aufbereitung Kaschmirwolle.

Nun sind Menschen ja wahrlich nicht dümmer als Kaschmirziegen. So gesehen, werden sie wärmende Bekleidung wie z.B. Kaschmirschaal, Kaschmirpulli oder Kaschmirmantel ablegen, wenn sie beheizte Räume betreten.

Dass Gerichssäle stets gut beheizt sind, weiß man. Dass es da schon mal hitzig zugehen kann, ist auch bekannt. Eine Robe, die über der normalen Kleidung getragen wird, muß deshalb Körperwärme ableiten, statt Wärme erzeugen. Deshalb verkneifen wir uns gerne diese vermeintlich unsinkbare oder eierlegende Wollmilchsau und verzichten auf eine Kaschmirrobe, die allenfalls in arktischen Regionen ihre Berechtigung haben kann. Unsere Roben sind allesamt leicht, atmungsaktiv und haben den klimatisierenden Tragekomfort hochwertiger Merino-Schurwolle. Etwas angenehmeres gibt es nicht.

2. Wetter, Klima, Eiszeit. O…

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Themen: Robe , Bekleidung , Gerichtssaal , Kleidung , Juristen , Wissenschaftler , Klima , Hirte , Merino , Geschichte , Wollmilchsau

Erschienen 17. Mai 2010 auf http://www.roben-shop.de/blog.

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