Gäfgen wird sein Geld bekommen
LawBlog | 5. August 2011 — Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermöglicht es dem verurteilten Kindesmörder Magnus Gäfgen,…
Die Kavallerie der Justiz, heute besetzt mit Frau Oberrittmeisterin Doris Möller-Scheu, meint:
Die gut 3000 Euro Entschädigung, die das Landgericht Frankfurt dem Kindsmörder Magnus Gäfgen zugesprochen hat, bleiben nach Angaben der Staatsanwaltschaft in der Staatskasse. Der 36-Jährige habe aus dem Mordprozess noch 71.000 Euro Schulden bei der Justizkasse offen, die müssten erst beglichen werden, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu.
ist in einem Artikel von bim/dpa auf SPON zu lesen.
Es ist gut zu wissen, daß Staatsanwälte mutig sind. Mutig genug, um sich an’s Kostenrecht heranzuwagen. Aber Mut ist nicht allein entscheidend. Es gehört auch Geschick dazu, wenn man es zu etwas bringen will.
Die Pfändung des Geldentschädigungsanspruchs eines Strafgefangenen wegen menschenunwürdiger Haftbedingungen durch den Staat ist unzulässig.
Das hat der Bundesgerichtshof (VII ZB 17/10) gerade erst am 5. Mai 2011 beschlossen.
Für Entschädigungen, die auf einer Verletzung der Grund- und insbesondere der Menschenrechte des Betroffenen beruhen, darf der Staat diese Aufrechnung jedenfalls nicht erkläre…
» Vollständiger ArtikelErschienen 5. August 2011 auf http://www.kanzlei-hoenig.de.
LawBlog | 5. August 2011 — Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermöglicht es dem verurteilten Kindesmörder Magnus Gäfgen,…
LawBlog | 1. Mai 2009 — Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Ottmar Breidling weiß das, er ist ein Vorsitzender Richter hier am Oberlandesgericht. Er ist…
Wissenswertes, Interessantes und Kurioses aus Justiz und Alltag | 18. November 2008 — „Schwerer Fehler Herr Kollege“ bekam ich heute Mittag im Gericht von einem Kollegen zu hören, als ich gerade im Begriff war, meine…
Handakte WebLAWg | 23. Oktober 2008 — Die stümperhafte Überweisung der KfW an die US-Investmentbank Lehman Brothers hat nun auch ein juristisches Nachspiel. Staa…
kanzlei-hoenig.de | 19. Februar 2009 — Der klassische Dreisprung war das Thema: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Die Akte hat …
Bella & Ratzka Rechtsanwälte | 8. Februar 2011 — Dass Abofallen zwischenzeitlich von einigen Gerichten als Betrug bezeichnet werden, dürfte bekannt sein. Nun geht die Hamburger…
Handakte WebLAWg | 17. August 2008 — Die „Frankfurter Immobilienaffäre“, zu Beginn im Herbst 2004 als Symptom einer in der Baubranche weiter metastasierenden Korr…
LawBlog | 14. Juni 2011 — Menschenunwürdige Haftbedingungen sind ein Thema – nicht nur in anderen Ländern. Auch in Deutschland klagen Gefangene gegen unz…
Vom Rechte | 5. August 2011 — Bekanntlich hat der Kindesmörder Gäfgen eine Entschädigung von 3.000 Euro zugesprochen bekommen. Vorausgesetzt, dass die Entscheid…
beck-blog | 19. Dezember 2008 — Mit herzlichem Gruss und besten Weihnachtsgrüssen hier eine Meldung der FAZ Polizei und Staatsanwaltschaft in Frankfurt haben de…
Das Landgericht Frankfurt sprach Magnus Gäfgen eine Entschädigung von 3000 Euro zu, weil ein Polizist ihm Folter angedroht hatte. Der Mörder eines Bankierssohns wird das Geld dem Staat überlassen müssen: Er hat nach dem Mordprozess Schulden bei der Justizkasse.
Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermöglicht es dem verurteilten Kindesmörder Magnus Gäfgen, in den Schlagzeilen zu
Menschenunwürdige Haftbedingungen sind ein Thema – nicht nur in anderen Ländern. Auch in Deutschland klagen Gefangene gegen unzumutbare Verhältnisse. Die