Der Überleber

Melendez wurde ein Anwalt zugeteilt, der ihm immer auf die Schulter klopfte und sagte: “Hey, mach dir keine Sorgen, du kannst bald heimgehen.” Einen Dolmetscher bekam Melendez nicht. Nach fünf Tagen wurde er verurteilt und kam in den Todestrakt. In seiner ersten Woche dort wurden zehn Häftlinge hingerichtet.

Und dann sandte ihm die Heilige Jungfrau eine neue Anwältin, mit der er sich nun besser verständigen konnte, der er sagen konnte, wonach sie suchen soll, was in den Ermittlungsakten nicht stimmt. Sie rollte den Fall nochmals auf, stieß auf ein Tonband mit dem Geständnis des tatsächlichen Mörders. Nach 17 Jahren.

Eine Zahnlücke und zwei falsche Zeugen wurd…

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Themen: Rechtsprechung , Fnf

Erschienen 29. Januar 2006 auf http://log.handakte.de/.

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