“Denken fürs Web” statt “Schreiben fürs Web”

Sitze in einer Diskussion zur Frage “Hat das iPad die Verlage gerettet” bei der DJV-Tagung “Besser Online”. Jemand sagte, dass es in erster Linie im Journalismus immer noch zuerst um Geschichten gehen müsse.

Da klafft offenbar eine riesige kognitive Lücke, und ich merke gerade, dass ich selber 10 Jahre dazu beigetragen habe – so lange habe ich nämlich Seminare mit dem Titel “Schreiben fürs Web” unterrichtet. Und nun merke ich, dass es von Anfang an “Denken für das Web” hätten heißen müssen.

Im Grunde ist es das, was “Multimedia Storytelling” aussagen soll, aber darin liegt wieder das Problem, dass dann jeder mit tiefer Überzeugung sagt, es bringe nichts, überall bunte Bildchen und schlecht gemachte Vi…

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Themen: Journalismus , Journalism
Rechtsgebiet: Urheberrecht

Erschienen 17. September 2011 auf http://immateriblog.de/.

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