Dena-Marktstudie: Länderprofil Schweden

Der Energiemarkt Schwedens wird bereits seit dem Jahr 1996 kontinuierlich liberalisiert. Der wichtigste Schritt in diese Richtung war die Entflechtung des staatlichen Energieversorgers Vattenfall im Jahr 1996. Heute gilt der schwedische Strommarkt als zu 100 Prozent liberalisiert. Die Stromkunden können ihren Versorger frei wählen. Um die Verpflichtungen gegenüber der EU zu erfüllen, sollen bis 2020 fast 50 Prozent des schwedischen Endenergiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Derzeit liegt der Beitrag grüner Energie am Endenergieverbrauch bei knapp unter 40 Prozent. Das Länderprofil Schweden gibt Auskunft, durch welche Maßnahmen und durch die Nutzung welcher Technologien die Energiegewinnung aus Erneuerbaren zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Kühlung sowie zur Treibstoffversorgung im Transportsektor bis 2020 weiter ausgebaut werden soll. Vor allem die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien soll bis 2020 ausgebaut werden. Zur Förderung existiert hierfür ein Zertifikatehandel, der 2012 zudem durch den Handel mit Norwegen erweitert werden soll. Besonders die Windenergie soll bis 2020 von gegenwärtig knapp drei TWh auf 30 TWh, davon 20 TWh onshore und zehn TWh offshore, steigen. Schweden bietet beste Voraussetzungen für die Nutzung der Windenergie. Die attraktivsten Windstandorte befinden sich entlang der Küste, im Norden bzw. an Offshore-Standorten in der Ostsee. Die Energieversorgung aus Biomasse spielt tradi…

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Themen: Schweden , Ostsee , Norwegen , Dena

Erschienen 11. Mai 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

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