dena-Länderprofil Österreich

Die Energieversorgung Österreichs basiert noch zu einem großen Teil auf dem Einsatz fossiler Energieträger, die fast ausschließlich importiert werden müssen. Anfang der 2000er Jahre wurden der Strom- und Gasmarkt dereguliert. Die Energienachfrage ging im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf einen Wert von 1.057 PJ zurück. Zukünftig geht man allerdings von einer Zunahme des Energieverbrauchs aus, den die Regierung allerdings bis 2020 auch durch verbesserte Effizienzmaßnahmen auf 1.100 PJ begrenzen möchte. Der im EU-weiten Vergleich relativ hohe Anteil von knapp 30 Prozent erneuerbarer Energien am Energieverbrauch des Alpenstaates geht vor allem auf die traditionelle Nutzung der Wasserkraft zurück, die rund 60 Prozent des inländischen Strombedarfs deckt. Zudem gewinnt die energetische Nutzung von Biomasse und Abfällen zunehmend an Bedeutung. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch auf 34,2 Prozent steigen. Wachstumspotenziale werden hierbei vor allem in der Windenergie und Photovoltaik gesehen. Das Bundesprogramm Umweltförderung im Inland sowie eine Vielzahl von Förderprogrammen auf Länderebene bieten Anreize in Form von Investitionszuschüssen für Anlagen zur Wärme- und Stromerzeugung sowie Kraftstoffproduktion aus erneuerbaren Energien. Seit 2002 werden durch das Ökostromgesetz Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien garantiert. Durch eine Deckelung des jährli…

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Themen: Österreich , Novelle , Anteil , Strom , Dena , Länderstudie

Erschienen 12. Oktober 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

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