Dena-Info Ecuador: Einführung von Einspeisetarifen ab 2013

Am 14. April 2011 hat die ecuadorianische Regierung ein Gesetz zur Einführung einer Einspeisevergütung für erneuerbare Energien verabschiedet. Bei der Nutzung der sogenannten „nicht konventionellen erneuerbaren Energien“ steht das Land noch am Anfang. Insbesondere im Windbereich sind in der Vergangenheit erste kleine Projekte umgesetzt worden. Bisher bestand eine feste Vergütung für Anlagen mit einer maximalen Kapazität von 15 MW. Die Vergütungen können sowohl auf dem Festland, als auch auf den Galapagos-Inseln beansprucht werden. Ab dem 1. Januar 2013 wird über einen garantierten Zeitraum von 15 Jahren Strom aus Windenergie, Photovoltaik, Bioenergie (Feste Biomasse und Biogas), Geothermie und Wasserkraft über feste Vergütungssätze gefördert. Für Bioenergie und Wasserkraftprojekte variieren die Einspeisetarife je nach Anlagengröße. In Ecuador beträgt die Vergütung für Windenergie zukünftig 0,0913 USD/kWh (0,064 €/kWh). Photovoltaik (PV) wird mit 0,4004 USD/kWh (0,292 €/kWh) gefördert, Geothermie mit 0,1321 USD/kWh (0,096 €/kWh). Der Einspeisetarif für Bioenergieanlagen unter fünf MW beträgt 0,1105 USD/kWh (0,081 €/kWh) und für Anlagen größer als fünf MW 0,0960 USD/kWh (0,070 €/kWh). Wasserkraftanlagen unter zehn MW werden mit 0,0717 USD/kWh (0,052 €/kWh), Anlagen zwischen zehn und 30 MW mit 0,0688 USD/kW…

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Themen: Windenergie , Strom , Ecuador , Dena , PV , Erneuerbare Energie , Einspeisevergütung , Geothermie , Bioenergie

Erschienen 24. Mai 2011 auf http://lexegese.blogspot.com.

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