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DBVI AG – Sparvertrag (VWL): Anleger erhaelt Schadensersatz von European Securities Invest SECI GmbH Wertpapierhandelsbank (SECI GmbH)

am 07.02.2008 von KAPITAL-RECHTINFO

Das Landgericht Muenchen verurteilte die SECI GmbH zum Schadensersatz, weil sie fuer ihre vertraglich erteilte Garantieerklaerung keine ausreichenden finanziellen Ruecklagen gebildet hatte. Dem DBVI AG-Sparer steht ein Anspruch auf Erstattung saemtlicher Einzahlungen auf seinen Sparvertrag zu.
Der Anleger unterzeichnete nach einem Beratungsgespräch einen Wertpapiersparvertrag auf Basis von Vermögenswirksamen Leistungen. Während der Beratung wurde ihm versichert, der monatliche Ratenkauf von Aktien der DBVI AG sei völlig ohne Risiko: Der Anleger werde in jedem Falle sein investiertes Geld nach Ende der Vertragslaufszeit zurück erhalten. Dafür garantiere die SECI GmbH, als Emissionshaus und Betreuer des Sparvertrages. In der Überzeugung es mit einer sicheren Kapitalanlage zu tun zu haben, unterschrieb der Anleger den Vertrag. Nachdem die SECI GmbH jedoch nachweislich keine entsprechenden finanziellen Rücklagen für die Sicherung dieser Garantie gebildet hatte, stellte der Anleger die Zahlungen ein, kündigte den Sparvertrag und verlangte seine Spareinlagen zurück.
 
Das LG München verurteilte die SECI GmbH zur Zahlung der geleisteten Sparbeträge nebst Zinsen seit Geltendmachung des Anspruchs. Nach Ansicht der Richter war sie zur Bildung einer ausreichenden finanziellen Rücklage zur Erfüllung ihrer Garantieerklärung verpflichtet. Da sie dies versäumte, verstieß sie gegen diese Pflicht und muss dem Anleger den dadurch entstandenen Schaden ersetzen. Dass der Anleger seine Spareinzahlungen  nach Kenntnis der Begebenheiten einstellte, ist für die Richter dagegen unbeachtlich. Vor dem Hintergrund der schwierigen und unsicheren finanziellen Lage der SECI GmbH waren weitere Zahlungen für den Anleger sogar unzumutbar.
 
Stellungnahme der Kanzlei Göddecke
Bei einer Vielzahl …

Stang am 12.02.2008 um 15:39 Uhr:

Auch ich habe solchen einen Vertrag. An wem kann ich mich wenden um mein Geld zurück zu bekommen.Habe heute durch eine Depotumschichtung mein letztes Geld noch ohne Kosten für mich umgeparkt, da der Fond vom letzten Jahr 3647,56 auf 845,36 gefallen ist.
Sabine Techritz am 06.04.2008 um 19:33 Uhr:

Hallo,

auch ich habe mich über einen Berater, zu dieser absolut sicheren Anlage überreden
lassen. Auf meine Bedenken (ich zog damals völlig mittellos mit meiner Tochter aus der ehelichen Wohnung aus), hieß es, daß was ich eingezahlt habe,
bekomme ich garantiert wieder raus.Außerdem ist es ein Deutscher Beamtenfonds, und Beamten,das heißt Staat und der würde nie Pleite gehen. Also schloß ich, in der für mich stressigen Zeit, für meine Altersvorsorge, den Wertpapier Sparverrtrag f. vermögenswirksame Leistungen ab und trat den 2. DBVI Deutschlandfond bei in Nov. 99.
Als ich von der Pleite hörte stellte ich sofort alle Zahlungen ein und ließ mich anwaltlich beraten. Da ich mir als alleinerziehende Mutter keinen Prozess leisten kann, der nicht eine 100%ige Gewinngarantie gewährleistet, riet mir der Anwalt, abzuwarten, was bei bereits geführten Prozessen raus kommt und erst bei Gewinngarantie zu prozessieren.
Die bereits eingezahlten 8000€ habe ich gedanklich bereits abgeschrieben. Aber jetzt erhielt ich die Aufforderungen mit Androhung gerichtlicher Schritte,
die ausgesetzten Raten nachzuzahlen und Einzugsermächtigung für die weiteren Raten, bis ich glaube 2015, zu erteilen.
Das würde für mich bedeuten weitere 8000€ aus dem Fenster zu schmeißen. Was soll ich tun?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Techritz
Herbert Reiter am 07.04.2008 um 09:49 Uhr:

Auch ich habe solchen einen Vertrag. An wem kann ich mich wenden um mein Geld zurück zu bekommen?
Merlinda Weber am 20.04.2008 um 20:09 Uhr:

Auch ich hatte 1996 bei der Deutschen Beamtenvorsorge den Wertpapiersparvertrag über Vermögenswirksame Leistungen (144 Raten)abgeschlossen. Nachdem ich den Auszug von der Bank erhielt(138,90 Euro). Stopte ich die Zahlungen. Wie Komme ich an mein Geld? Viele Grüße M.Weber
Sabine Barth am 17.06.2008 um 12:24 Uhr:

Leider haben auch wir so einen Vertrag.2012 währe dieser fällig gewesen.
Seit dem Rat der Verbraucherberatung in Lüdenscheid zahlen wir seit 01/07 nicht mehr weiter.Haben wir noch Chancen das Geld zurück zu bekommen?Was können wir machen?
Viele Grüße
S.Barth
Kern Peter am 01.07.2008 um 12:32 Uhr:

Es gibt vermutlich noch viele,viel geschädigte Kunden.
Ich habe meine Zahlungen bereits im Frühjahr 2006 eingestellt, nach dem absehbar, dass die Aktie und die Provatbank Reithinger den Bach runterging.Habe danach recht heftige Brief von SECi bekommen aber meine Zahlungen nicht mehr fortgesetzt.
Die Auszahlungwurde dtrikt verweigert.
Mittlerweile habe ich mehrere male vom
Konkursverwalter die Aufforderung erhalten, meinen Restbetrag(ca 1 Euro von rund 3500 eingezahlten Euros) abzurufen. Dies habe ich bis heute nicht getan.
Der Vertrag war/ ist übelste Abzocke.
European Securities war äußerst widerstandsfähig und hat mir die Auszahlung immer wieder verweigert.
Ich warte weiter ab, vieleicht ergibt sich doch noch ein Urteil, an welches man sich dran hängen kann.
Und wenn nicht - auf den einen Euro kann ich jetzt auch noch verzichten

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