DAV-Arbeitsgemeinschaft Sportrecht appeliert an den DOSB
am 21.04.2008 von SPORTRECHT
Der 59. Anwaltstag am 01-03. Mai 2008 in Berlin steht dieses Jahr unter dem Motto: “Die Anwaltschaft – auf der Seite der Freiheit”. Dies hat die DAV-Arbeitsgemeinschaft Sportrecht zum Anlaß genommen, ihre wachsende Sorge zu der “Krise der olympischen Spiele” zu äußern.
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Sportrecht im DAV vom 15.04.2008 im Wortlaut:
Mit Sorge haben die in der Arbeitsgemeinschaft Sportrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) organisierten Sportrechtsanwälte die in diesen Tagen offenkundig gewordene “Krise der olympischen Bewegung” (so IOC-Präsident Jacques Rogge) und die sich daraus ergebenden Probleme insbesondere für die Olympia-Teilnehmer zur Kenntnis genommen. Die Sportrechtsanwälte appellieren an den Deutschen Olympischen Sportbund und das Internationale Olympische Komitee, den Sportlern und Sportlerinnen unmissverständliche Regeln an die Hand zu geben, damit sie ihre Meinung frei äußern können. Diese Regeln dürfen sich nicht an chinesischen Maßstäben, sondern an denen der Freiheit und der Menschenrechte orientieren.
Einerseits sieht der DAV keinen Sinn in einem Boykott der Spiele in Peking – es war ja bekannt, dass China eine kommunistische Diktatur ist -. „Andererseits darf die Rücksichtnahme auf das Gastgeberland China nicht zu Einschränkungen des Menschenrechts auf freie Meinungsäußerung führen, ebenso wenig zu Behinderungen in der freien Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Peking“, so Rechtsanwalt Paul-Werner Beckmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sportrecht des DAV.
Die Sportlerinnen und Sportler, die sich jahrelang auf die Olympischen Spiele vorbereitet haben und für die diese in erster Linie veranstaltet werden, benötigen unmissverständliche und klare Regeln. Die Regel 51 der IOC-Charta, die politische, religiöse, rassische Demonstrationen …
DOSB steht zum Leitbild des mündigen Athleten
SPORTRECHT / Gestern tagte der Sportausschuss des Deutschen Bundestages in einer öffentlichen Sitzung. “heute im Bundetsag” (hiB) Meldung des Sportausschusses vom 23. April 2008 im Wortlaut: <Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Person sein…
TV-Hinweis: “Fackellauf - für Olympia oder für Tibet?”
SPORTRECHT / Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde vom 10. April 2008 mit Eberhard Gienger (CDU Bundestagsabgeordneter und Vizepräsident Leistungssport im DOSB), Tilmann Zülch (Vorsitzender der Gesellschaft für bedrohter Völker), Peter Danckert (SPD B…
TV-Tipp: “Die verkauften Spiele” bei Sport Inside
SPORTRECHT / Die Olympischen Spiele bieten nicht nur den teilnehmenden Athleten, sondern auch den Sponsoren eine einzigartige Möglichkeit sich vor einem Millionen-Publikum präsentieren zu können. Auch deutsche Sponsoren haben in die Olympischen Spiele in Beiji…
Die Rolle des Sports in Peking
SPORTRECHT / Unter der Überschrift “Olympia-Boykott ist der falsche Weg” ist gestern ein Interview mit IOC-Vizepräsident Thomas Bach bei der FAZ-NET erschienen. Im Hinblick auf die blutiger werdende politische Situation in China, werden immer mehr S…
IOC Richtlinien zur Meinungsfreiheit
SPORTRECHT / Das Internationale Olympische Komitee (IOC) leitete an die jeweiligen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) eine sechs Punkte umfassende Interpretation der Regel 51.3 der Olympischen Charta weiter. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper zufolge beinhalt…
Der Olympia-Boykott aus Sicht der Paralympics
SPORTRECHT / Für den Deutschen Behindertensportverband (DSB) und das International Paralympic Committee (IPC) steht ein Boykott der Olympischen Spiele in Peking außer Frage. Der DBS-Sportdirektor Frank Thomas Hartleb erklärte, daß der Sport nicht als ein poli…
Alle 205 NOKs schließen einen Olympia-Boykott aus
SPORTRECHT / Sämtliche 205 anerkannten Nationalen Olympischen Komitees wollen bei den Olympischen Sommerspielen im August starten. “Alle 205 NOKs nehmen an den Spielen teil”, hieß es in einer auf der ANOC-Generalversammlung in Peking verabschiedeten…
Wieviel freie Meinungsäußerung läßt die Olympische Charta zu?
SPORTRECHT / Derzeit diskutieren zahlreiche deutsche Athleten über verschiedene Möglichkeiten eines symbolischen Protestes während der Olympischen Spiele in Peking. Ob beispielsweise das Tragen von T-Shirts oder von Armbändchen mit einer entsprechenden Erklä…
» SportR 01/2008 | Deutscher Anwaltverein
Seitenbeschreibung"><link rel="shortcut icon" href="/favicon.ico"><link rel="alternate" type="application/rss+xml" title="Aktuelle Pressemitteilungen des Deutschen Anwaltvereins." hre…
