Das Wort Härte mag der Neue nicht

Staatsanwalt Ingo Kühn wird die Abteilung 47 der Berliner Staatsanwaltschaft leiten und sich nun um Intensivtäter kümmern. Früher verfolgte der 45-Jährige Jugendbanden. Er folgt auf seinen umstrittene Vorgänger Roman Reusch.

Dienstag hat Kühn erfahren, dass er der oberste Ankläger der so genannten Intensivtäter wird. Die Ermittler dort sind mit Fällen von jugendlichen oder heranwachsenden Serientätern betraut, die in einem Jahr mindestens zehn Straftaten oder eine schwere Gewalttat verübt haben. Erfahrung mit jungen Tätern hat Kühn bereits: Bis Ende der 90er Jahre hatte er in der Abteilung für Verkehrsdelikte – wo er auch die vergangenen eineinhalb Jahre tätig war – vor allem mit Jugendlichen zu tun: Banden, die Taxifahrer mit Messern attackierten oder Randalierern, die Steine von Autobahnbrücken warfen. 2004 wechselte der Ankläger für zwei Jahre als stellvertretender Leiter in eine der acht Abteilungen für allgemeine Jugendkriminalität. (…)

Quelle: Tagesspiegel vom 24.01.2008

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Themen: Rechtsprechung , Berliner Härte

Erschienen 24. Januar 2008 auf http://log.handakte.de/.

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