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Das war aber schwierig...

am 03.05.2006 von Obiter Dictum

Klausuren im Strafrecht fand ich während meines Studiums ungefähr so angenehm wie Akkordarbeiten in der Tiefsee: Das Terrain ist unübersichtlich, die Menge der Aufgaben ist in der vorhandenen Zeit kaum sinnvoll zu lösen, und der Druck ist enorm hoch. Sehr interessant ist es dagegen, plötzlich auf der anderen Seite zu sitzen und zu sehen, wie sich Studierende im dritten und vierten Semester in der großen Strafrechtsübung bewähren. Gestern wurde in Göttingen die erste Klausur geschrieben:

Um 15 Uhr trifft sich das Lehrstuhlteam, um den Klausursachverhalt zu besprechen. Inhaltlich geht es um Alkohol am Steuer, einen angefahrenen und liegengelassenen Radfahrer, einen Folgeunfall mit einem anderen Fahrzeug sowie die Verantwortlichkeit eines Beifahrers - also Verkehrsstrafrecht in Reinform. Der Sachverhalt ist recht umfangreich und bietet sich für vielfältige strafrechtliche Überlegungen an; einige der infrage kommenden Tatbestände wurden in der Übung noch nicht besprochen. Wer regelmäßig zur Übung gekommen ist, kann in der Klausur einige bekannte Fragestellungen wiedererkennen; für Traumnoten ist daneben allerdings eine gehörige Portion Selbststudium notwendig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Klausur im dritten Semester vernünftig gelöst hätte.

Um 16 Uhr kommt das Lehrstuhlteam in den Hörsaal. Dieser ist mit etwa 180 Studierenden gut gefüllt. In manchen Reihen sitzen zwei oder drei Personen direkt nebeneinander. Das ist nicht schön, aufgrund des knappen Platzes aber unvermeidbar. Auf diese Reihen werden wir während der Klausur natürlich besonders achten. Der klausurstellende Privatdozent bleibt nach der Ausgabe der Klausursachverhalte noch etwa zwanzig Minuten da, um auf eventuelle Fragen zu reagieren. Es hat aber niemand Fragen, …

Klausur-Gefühl

Schmierzettel.NET / Am Montag habe ich meine erste Klausur im Strafrecht geschrieben. Also nicht wirklich meine erste (da gab es ja noch die Zeit und die zahllosen Strafrechts-Klausuren zum ersten Staatsexamen), aber dafür die erste in Vorbereitung auf mein Assess…

Staatsexamen doch gepackt

Obiter Dictum / Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Das Justizprüfungsamt hat es tatsächlich geschafft, die Examensergebnisse zu verschicken. Damit hat das lange Warten endlich ein Ende. Gespannt öffne ich den Umschlag. Alle Klausurergebnisse sind vorhanden, k…

Nur noch 5 Wochen...

Jolandas Referendariat / Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell... vor allen Dingen, wenn man viel zu tun hat. Jetzt sind es nur noch 5 Wochen bis zum Ende der Strafstation. Und man erlebt während dieser Station wirklich einiges mehr als in der Zivilstation... Mehr dazu im Ein…

Altes und Neues

Jurablog / Gestern wurden endlich der Zeitplan für die Übung im Bürgerlichen Recht veröffentlicht. Mit einer recht skurrilen Einteilung, die in etwa so aussieht: Ein Fall - eine Klausur - ein Fall - eine Klausur usw. (Rückgabe der Klausuren, Hausarbeit et…

Einkaufswagen als Kraftfahrzeug?

Law, my Life and more / In zwei Wochen wird in der “großen” Übung im Strafrecht die erste Klausur geschrieben und der Themenkreis ist nicht gerade überschaubar - deshalb erschien Frau Hörnles gestern geäußerte Hoffnung, hoffentlich müsse niemand von uns…

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Jurakopf / Der C.F.Müller Verlag hat mir zwei Bücher zugestellt, die ich in meinem Besprechungsstapel ganz nach unten gelegt hatte - das Thema “Staatsrecht” fand ich momentan nicht spannend und ich habe andere Klausurenkurse vorgezogen. Ein Fehler…

Nutzung einer öffentlichen Einrichtung

Jurakopf / Beliebt ist in Ö-Recht-Übungen immer wieder die Partei, die Zugang zu einer öffentlichen Einrichtung fordert - und die Gemeinde verwehrt dies dann. So auch gestern in der großen Übung bei Prof. Koenig in Bonn. Den geplagten Studenten gebe ich hi…

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Der Autor und sein Blog

Dipl.-Jur. Christian Säfken

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