Weder Ochs Noch Esel: Die Zensur in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf
Die herrschende Meinung | 27. Januar 2009 — Mit den Worten "Ich bin fest entschlossen und von dieser Bahn bringt mich auch keiner mehr ab" wurde Familienminsterin Ursula v…
Was für die Meinungsäußerung von Vorteil sein kann, bedroht oftmals politische, wirtschaftliche oder rechtliche Interessen anderer. Der Staat hat daher grundsätzlich immer – auch im Printbereich – ein Interesse daran, mediale Produkte zu überprüfen, auch wenn Art. 5 Abs.1 Satz 3 ein allgemeines Zensurverbot aufstellt. Unter Zensur ist demnach nur die Vorabzensur (Präventivzensur), also der Eingriff vor Herstellung oder Verbreitung eines Geisteswerkes zu verstehen, insbesondere das Abhängigmachen von behördlicher Vorprüfung und Genehmigung. Eine Nachzensur ist hingegen im Rahmen der allgemeinen Regeln über die Meinungs- und Pressefreiheit und ihre Schranken zulässig. Das besondere Problem der Internetverbreitung liegt vor diesem Hintergrund auf der Hand: Während Rechtsverletzungen durch Aussagen in Printmedien einer Kontrolle zugänglich sind und erforderlichenfalls auch weitgehend wieder rückgängig gemacht werden können (etwa durch Absatzstopp und Gegendarstellungen), ist eine im World Wide Web kundgegebene Äußerung praktisch nicht mehr zu revidieren. Ein einmal veröffentlichter Inhalt kann selbst nach deren Löschung durch Tools wie Google-Cache oder Internet Archive zeitlich unbegrenzt abgerufen werden. Zudem ist …
» Vollständiger ArtikelErschienen 27. August 2009 auf http://log.handakte.de/.
Die herrschende Meinung | 27. Januar 2009 — Mit den Worten "Ich bin fest entschlossen und von dieser Bahn bringt mich auch keiner mehr ab" wurde Familienminsterin Ursula v…
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 30. August 2009 — LG Hamburg, 324 O 650/08, 07.08.2009 §§ 3, 4 Nr. 11 UWG Das LG Hamburg hat in diesem (nicht rechtskräftigen) Urteil in dem …
Archivalia | 27. Februar 2008 — In der heutigen Entscheidung über die Online-Untersuchungen http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr0…
Internet-Law | 16. Juli 2009 — "Keine Zensur" lautete der Titel eines Kommentars von Zeit-Autor Heinrich Wefing - immerhin promovierter Jurist - unlängst. Der Wi…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 26. März 2007 — 1. Allein der Umstand, dass im Handelsregister ein bestimmter Unternehmensgegenstand (hier: Betreiber einer Internet-Suchdienstes)…
domainundrecht.de | 22. Januar 2005 — Rechtliche Aspekte bei Internet-Domains Wer im grafischen Teil des Internet, dem so genannten "World Wide Web" (kurz: WWW oder "We…
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 8. Juni 2011 — Werden durch ungenehmigte Publikationen in einem Buch Urheberrechte verletzt, besteht für den Inhaber des verletzten Rechts ein…
Internet-Law | 5. Juli 2011 — Das OLG Hamburg hat mit Urteil vom 26. Mai 2011 (Az.: 3 U 67/11), über das u.a. Heise berichtet, eine Haftung von Google für eh…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 11. April 2011 — 1. Der Schutz der Pressefreiheit umfasst ebenso wie der Schutz der Meinungsfreiheit das Recht, den Gegenstand einer Berichterstatt…
MEDIEN INTERNET und RECHT | 6. Februar 2008 — 1. Persönliche Briefe (hier: Alte Brief des deutschen Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Günther Grass an einen ehema…
Man sollte annehmen, dass gerade das Internet eine Plattform bietet, die der Meinungs- und Informationsfreiheit am ehesten gerecht wird, weil die Aspekte der Finanzierung und nicht zuletzt der staatlichen Aufsicht in den Hintergrund rücken. Doch