Das schwere Los des unglücklichen Hausbesitzers

Weil Volker Stiny seine geerbte Doppelhaushälfte nicht losbekam, wollte er sie verlosen. Doch statt Geld erhielt er eine Strafe. Wegen Verstoßes gegen das Glücksspielmonopol des Staates.

Nun haben die Europarichter das letzte Wort.

Erst gut ein Jahr ist es her, da war Volker Stiny noch so etwas wie ein Held. Der Mann der Stunde. Jemand, bei dem die Reporter anriefen. Seine Story passte einfach zu gut in die Zeit: 2009, das Jahr der Kreditklemme, das Jahr der bösen Boni-Banker. Und das Jahr, in dem Volker Stiny das Haus seiner Eltern verkaufen wollte. Auf eine sehr ungewöhnliche Weise. Stinys Vater war gestorben. Seine Doppelhaushälfte am Stadtrand von München, 156 Quadratmeter, weiß verputzt, plus Garten und Garage konnte er, der Sohn, unmöglich unterhalten. Doch der 53-Jährige fand damals keinen Käufer – und schuld waren die Banken, weil sie kein…

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Themen: Glücksspiel , Die Zeit
Rechtsgebiet: Wirtschaftsrecht

Erschienen 6. April 2010 auf http://log.handakte.de/.

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