Das Imperium schlägt zurück: Teutonische Traditionskanzleien top trotz Transaktionsflaute?

Knapp eine Dekade und eine tiefgreifende Wirtschaftskrise später gibt es die deutschen Traditionskanzleien noch immer - und sie stehen besser da als zuvor. „Das Geschäftsmodell der deutschen Kanzleien erlebt eine Renaissance“, beobachtet Rainer Loges, Managing Partner der Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz. „Das hat nichts mit der Krise zu tun. Das ist ein längerfristiger Trend.“ Der interessanteste Teil dieses FAZ-Artikels ist der folgende Leserkommentar, der einen Einblick in die Vehemenz gibt, mit der innerhalb der Partnerschaften über grundlegende Weichenstellungen gestritten wird: Wolfgang Bernhardt hatte in seiner Funktion als damaliger Vorsitzender der Geschäftsleitung der FAZ im Jahr 2000 einen denkenswerten Aufsatz über die Unabhängigkeit deutscher Anwaltssozietäten geschrieben, in dem er fragte, ob wir deutschen Anwälte, was unser dogmatisches Rechtswissen, unser Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge, unsere Kultur des Miteinanders und auch unseren Blick auf die Welt anginge, nicht genügend Sachkunde aufbringen könnten, die Unabhängigkeit zu bewahren und sich nicht aus London, New York, Chicago, San Francisco oder L.A. fremdbestimmten zu lassen. Dies führte unmittelbar in unserer damaligen Kanzlei WESSING meine werten Partner Gerhard Schmalz, Dr. Gustav Lange und…

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Themen: Anwaltsmarkt , Karriere , Mannheim , Kurs , Gleiss Lutz , Lte , San Francisco

Erschienen 9. Oktober 2009 auf http://www.jurabilis.de.

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