Möpse sind einfach da
Handschellen | 5. September 2007 — Ich räume ein, dass dies ein höchst unjuristisches Thema ist, welches mir aber doch sehr viel Freude bereitet hat. Ich habe mich n…
Wie versprochen, folgt diesem Rätsel natürlich auch die Auflösung, die von den Mitratenden in den Kommentaren hier immerhin in „Teamwork“ jeweils teils und im Ergebnis gemeinsam erraten wurden.
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Es handelte sich um Innereien vom Reh, was was dabei war, siehe die Slideshow mit darin eingefügten Hinweisen. Überrascht (keine Kritik, nur wirklich unerwartete Überraschung) war ich, dass es in anderen Foren, die sich mit Food und Lebensmitteln beschäftigen, trotz dort noch lebhafteren und viel mehr Kommentaren und Miträtselnden (insgesamt haben sich 124 Rätselnde mit einem Tip beteiligt, was es sein könnte, davon 119 in diversen Foodforen) dazu nicht einmal ansatzweise erraten wurde, von den abgebildeten Innereien wurde von manchen Niere, von anderen nur Herz erkannt, das Tier, von dem es stammt gar nicht und von niemandem Tier und alle Organe. Zumindest die Innereien zu erkennen, wenn auch vielleicht nicht exakt das Tier hätte ich anteilig bei mehr Mitratenden vermutet. Auch beim Tier überraschten mich manche Vorschläge, die beim Blick auf die Grössenverhältnisse von Sieb, Messer und den Lebensmitteln, eigentlich nicht wirklich in Betracht kommen konnten – und im Besonderen bei Mitgliedern von Hobbykoch-Foren und Communities erstaunt, wenn hier Innereien vom Huhn (nicht Pute, obwohl auch die nicht so gross sind, andere Form bei Herz haben) vermutet werden. Ich bin mir nicht sicher, ob es einfach daran lag, dass Innereien von vielen generell als Lebensmittel eher wenig verwendet werden und daher auch nicht beachtet, gesehen und erkannt, oder ob Lebensmittel, wie Fleisch und andere ohne Verpackung wirklich zunehmend weniger erkennbar sind. Und was das über die Bereitschaft von Verbrauchern, Kunden, Konsumenten aussagt, dem was sie täglich zu sich nehmen, einen Blick mehr, das Interesse zu schenken, das sie sich wert sein könnten. Und was als ernährungsbewusstsein und Ernährungskompetenz real vorhanden und gepflegt und an sich selbst als Bedürfnis und Anspruch damit auch an den Handel und die Lebensmittelproduktion und -industrie gestellt wird. Auch, wenn dieses kleine Rätselbeispiel dafür sicher alles andere als repräsentativ und – wegen des abgebildeten Lebensmittels – auch sehr spezifisch war und ist. [Allerdings... würde ich persönlich die Wette wagen, dass weniger als 50% Befragte wüssten oder erraten würden anhand eines Fotos, was ein Rosenstück ist. Oder ein Bürgermeisterstück. Wie es aussieht und von welchem Tier man es bekommt...aber das ist nur so meine klitzekleine, unbeachtliche persönliche Schätzung und Meinung. Und wenn Sie sich einen Spass machen wollen, fragen Sie doch bei Gelegenheit einfach mal einen der Mitarbeiter einer Fleischtheke nach einem solchen..... und ich wäre mir nicht sicher, wie - unterschiedlich? - die Ergebnisse ausfallen, je nachdem ob Sie in einer Metzgerei bzw Fle…
» Vollständiger ArtikelErschienen 19. Januar 2012 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.
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