DAK: Keine Bezahlung trotz genehmigtem Kostenvoranschlag
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Die GO GmbH beschäftigt sich in ihrem aktuellen Rundschreiben mit der Zahlungsmoral der DAK:
DAK: Keine Bezahlung trotz genehmigtem Kostenvoranschlag
Die Notwendigkeit, auch weiterhin einen Zusatzbeitrag von den Versicherten nehmen zu müssen, wirkt sich scheinbar störend auf die
Wahrnehmung rechtlicher Rahmenbedingungen aus. Ein besonders dreistes Beispiel ist hier im Augenblick die DAK. Seit dem feststeht,
dass auch 2011 ein Zusatzbeitrag genommen werden muss, ist eine deutliche Verschärfung der Genehmigungspraxis und des
Bezahlverhaltens erkennbar.
Ihren Höhepunkt findet diese darin, dass noch nicht einmal mehr Versorgungen bezahlt werden, die vorher per Kostenvoranschlag
genehmigt wurden, wenn der Versicherte inzwischen die Krankenkasse gewechselt hat.
Was kümmert es da, dass es einen § 43 SGB I gibt, der gerade bestimmt, daß ein negativer Kompetenzkonflikt zwischen mehreren nicht zu Lasten desjenigen ausgetragen
werden soll, der eine ärztliche Verordnung angenommen hat. Unabhängig davon, dass eh schon ein Vertrag nach den Grundsätzen des BGB,
nämlich Angebot und Annahme zustande gekommen ist.
Was kümmert es da, dass es höchstrichterliche Rechtsprechung gibt, dass der auf die Gültigkeit einer vorgelegten Krankenversicherungskarte
vertrauen können muss. Wenn der Leistungserbringer schon darauf vertrauen können muss, dann kann er schließlich erst recht auf die
Gültigkeit eines genehmigten Kostenvoranschlags vertrauen können. Alles andere würde an den Grun…
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