Cybersex ?
am 19.02.2008 von Rechtsanwalt Hänsch, Dresden
Wie funktioniert eine “anonyme Sex-Aktion” via Internet?
LG Stuttgart, Urteil vom 12.02.2008, Az. 8 O 357/07
Eine Frau, die nach einer anonymen Sex-Auktion schwanger geworden ist, hat ein Recht darauf, den Namen des Vaters ihres Kindes zu erfahren. Eigentlich hatte sich der Betreiber der Web-Seite in den Geschäftsbedingungen zu jeglicher Geheimhaltung verpflichtet. Das …
Sechs Männer, eine Frau, Sex,ein Kind und der Unterhalt
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Auf einer Internetseite, auf der man Sex ersteigern kann, hatte sich eine Frau gleich mehrmals kaufen lassen. Jetzt ist sie schwanger und zog vor Gericht. Grund: Sie will die richtigen Namen der Männer wissen. Das Gericht gab ihr Recht und der Inter…
1 BvR 421/05 vom 13.02.2007
BVerfG / Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Verwertbarkeit eines heimlich, ohne Zustimmung des betroffenen Kindes oder seiner Mutter als gesetzlicher Vertreterin zur Klärung der Vaterschaft eingeholten DNA-Gutachtens im Rahmen eines gerichtlichen Vatersc…
Vaterschaftstests bleiben unzulässig
Handakte WebLAWg / Heimliche Vaterschaftstests dürfen nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes weiterhin nicht vor Gericht verwendet werden. Trotzdem gibt es für Väter Hoffnung. Heimliche Vaterschaftstests bleiben nach einem Urteil des BVerfG nach der…
Auskunftsanspruch gegen Internetportal
BLOG | MEIN-RECHT-IM-NETZ.DE / "Ach, Du meine Güte", "Wie kann man nur so...", "Das gibts doch gar nicht!" - sämtliche Ausrufe dieser und noch anderer Art dürften wohl gefallen sein angesichts des Urteils des LG Stuttgart v. 07.12…
CH: Schwanger nach vergessener Sterilisation
Handakte WebLAWg / Wird eine Frau nach einer fehlerhaft ausgeführten Sterilisation schwanger, haften der verantwortliche Arzt oder das Spital für den späteren Unterhalt des Kindes. Im Grenzbereich von Ethik und Recht hat das Bundesgericht ein entsprechendes Grundsat…
OLG: Haftandrohung gegen Mutter zur Durchsetzung der Herausgabe eines Kindes
ElbeBlawg / Der 17. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart hat gegen eine Mutter eine Ordnungshaft von 1 Monat zur Erzwingung der Herausgabe ihres 6-jährigen Sohnes an den Vater angeordnet. Das Kind lebte im Einverständnis der Mutter seit Ok…
