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Creative Commons einfach erklärt - Teil 4 - “Vorteile, Gefahren & weiterführende Links”

am 18.09.2007 von Advisign - Webdesign trifft Recht

Nach dem theoretisch alles geklärt ist und auch die praktische Anwendung erklärt worden ist, geht es nun mit Hinweisen für den täglichen Umgang weiter.
Vorteile von Creative Commons


Rechtssicherheit - Man muss keine juristisch schwierigen Einzelverhandlungen führen, die viele Fallstricke haben können.
Das Urheberrecht bleibt erhalten - es werden nur bestimmte Nutzungen erlaubt. So kann der Urheber u.A. weiterhin rufschädigende Nutzung oder Entstellung seines Werkes verbieten. Z.B. die Nutzung seiner Bilder auf einer Naziseite untersagen.
Einzelverhandlungen bleiben möglich - Wenn man z.B. ein Werk wider die CC-Lizenz kommerziell nutzen möchte, kann man sich schriftlich einigen.
Große Verbreitung - Der Pool an freien Werken wächst und die standardisierte Lizenz erleichtert die Nutzung

Gefahren bei Creative Commons
Die „Creative Commons”-Lizenz hat zwar überwiegend Vorteile, kann jedoch auch Gefahren enthalten. Diese sind jedoch nicht häufig und übersichtlich.

Gefahr für den Lizenzgeber: Unumkehrbarkeit
Wird ein Werk unter der CC-Lizenz in Umlauf gebracht, kann die Lizenz nicht widerrufen werden.
Gefahr für den Nutzer: Rechte Dritter
Der Lizenzgeber kann nur so viele Rechte gewähren wie er hat. Ein Fotograf kann z.B. nur die Rechte an seinem Bild, aber nicht immer am Motiv freigeben (Mehr dazu in den Beiträgen „Freie Bilder sind nicht immer frei” Teil 1 und Teil 2).
Daher ist folgendes zu beachten:

Bilder von Personen - Lizenzgeber (optimal die fotografierte Person) fragen, ob diese mit der Nutzung einverstanden ist.
Bilder von modernen Kunstwerken (deren Urheber noch keine 70 Jahre tot sind) nicht verwenden.
Bilder von Markenzeichen (z.B. Adidasstreifen) - Auf Unternehmenswebsites und sonst im geschäftlichen Verkehr nicht nutzen.
GEMA Musik …

Creative Commons einfach erklärt - Teil 3 - “Eigene Creative Commons-Lizenz erstellen”

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Thomas Schwenke

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