Christian Wulf fordert Haushaltsabgabe statt GEZ
am 18.10.2006 von http://www.ra-blog.de
Das Handelsblatt berichtet:
Bei der Suche nach einem neuen Rundfunkgebühren-Modell ist der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff fündig geworden. Gebühren-Eintreiber wird es nach seinem Willen künftig nicht mehr geben. Stattdessen soll jeder Haushalt eine steuerähnliche Abgabe zahlen, unabhängig davon, ob Fernseher, Internet oder Radio vorhanden sind.
Die Landesmedienanstalten Bayerns und Thüringens halten die bisherige Finanzierung aufgrund der Tatsache, dass viele Endgeräte nicht primär für Rundfunk- und Fernsehempfang genutzt werden, für nicht mehr zeitgemäß und plädieren für eine Pauschale Abgabe je Haushalt bzw. Betriebseinheit.
Wulff (CDU) will eine gerechtere und einfachere Gebührenerhebung ohne hohen Verwaltungsaufwand und ohne “Gebührenfahnder, die an Haustüren klingeln und prüfen müssen, ob Rundfunkgeräte vorhanden sind”.
NDR-Indendant Jobst Plog ist gemäß Handelsblatt begeistert. “Informierte Kreise” gehen davon aus, dass auch Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber für eine Reform des bisherigen Modells eintreten wird. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) war bereits für die Aussetzung der neuen Gebühr für internetfähige PCs eingetreten.
Mein Fazit: Sie haben es tatsächlich gemerkt. Hurra.
Der Artikel feuert heute seinen ersten Geburtstag...
Getan hat sich seither leider nicht!!!
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