"Must-carry rule" für Internetbrowser
Euro Law | 23. Februar 2009 — Die möglichen Abhilfemassnehmen im neuen Verfahren der Europäischen Kommission i.S. Microsoft Internet-Browser scheinen sich zu be…
Nachdem nun bekannt ist, dass die Europäische Kommission schon das Statement of Objections Microsoft zugestellt hat, erfahren wir nun mehr über die möglichen Konsequenzen. Microsoft hat in ihrem aktuellsten SEC filing "Second quarter Form 10-Q" bekanntgegeben, was die Europäische Kommission zur Wiederherstellung des Wettbewerbs im Browser-Markt beabsichtigt (sofern denn der Wettbewerb effektiv beeinträchtigt ist): "The statement of objections seeks to impose a remedy that is different than the remedy imposed in the earlier proceeding concerning Windows Media Player. While computer users and OEMs are already free to run any Web browsing software on Windows, the Commission is considering ordering Microsoft and OEMs to obligate users to choose a particular browser when setting up a new PC. Such a remedy might include a requirement that OEMs distribute multiple browsers on new Windows-based PCs. We may also be required to disable certain unspecified Internet Explorer software code if a user chooses a competing browser. The statement of objections also seeks to impose a significant fine based on sales of Windows operating systems in the European Union. " Wenn also der Computer-Anwender - obwohl er könnte - keinen alternativen Browser installiert, so muss er laut der Europäischen Kommission dazu gezwungen werden. Ein interessanter Ansatz. Die Kommission sieht also das Betriebssystem als essentielle Vertriebsplattform und will entweder den Anwender zwingen vorab seinen Browser zu wählen oder gleich mehrere Browser installieren lassen. Ich frage mich, ob dies den Durchschnittsverbraucher nicht ver…
» Vollständiger ArtikelErschienen 26. Januar 2009 auf http://eu-law.blogspot.com.
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