CDU-Wirtschaftsrat gegen staatliche Eingriffe in Managergehälter
am 11.08.2008 von http://www.reuters.com
Berlin (Reuters) - Der CDU-Wirtschaftsrat lehnt staatliche Eingriffe bei unangemessen hohen Managergehältern ab.
Die Bewertung einer unternehmerischen Leistung darf nicht in politisches Ermessen gelegt werden, sagte der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk, dem Handelsblatt vom Dienstag laut Vorabbericht. Sie gehört in die Hände der Eigentümer und kann dem Markt nicht entzogen werden. Abfindungen und Vergütungen für Manager in hohen zweistelligen Millionensummen haben mehrfach zu Debatten geführt. Bis Jahresende wollen sich Union und SPD auf ein gemeinsames Konzept dazu verständigen. Die SPD hat schon Vorschläge erarbeitet. Innerhalb der Union, die noch nachziehen muss, gab es darüber bereits Streit.
Nach Ansicht des CDU-Wirtschaftsrates sei eine willkürliche staatliche Begrenzung von Managergehältern nicht mit den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft vereinbar, hieß es in dem Bericht. Vielmehr bedarf es dringend einer Professionalisierung der Aufsichtsräte, um eine effektive Kontrolle und leistungsgerechte Gehaltsfindung zu gewährleisten, sagte Lauk.
Der Wirtschaftsrat schlug dem Bericht zufolge vor, dass ein Teil der Vorstandsvergütung in Firmenaktien investiert werden soll, die erst beim Ausscheiden aus dem Vorstand ausgezahlt …
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