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BVerfG im Fall „Esra“: Roman verletzt Persönlichkeitsrecht

am 15.10.2007 von Telemedicus

„Schutz der Intimsphäre setzt der Kunstfreiheit Grenzen“ – so lautet der Beschluss des BVerfG im Fall „Esra“. Damit darf das Buch des Schriftstellers Maxim Biller weiterhin nicht veröffentlicht werden. Der Verlag hatte gegen ein entsprechendes BGH-Urteil Verfassungsbeschwerde erhoben: das Verbot verletze die Kunstfreiheit. Das sieht der 1. Senat in Karlsruhe anders. Die Kunstfreiheit sei zwar ein hohes Verfassungsgut und könne nur von anderen Grundrechtspositionen eingeschränkt werden. Hier überwiege aber das allgemeine Persönlichkeitsrecht der ehemaligen Freundin des Autors. Sie sah sich in der Romanfigur „Esra“ erkennbar nachgezeichnet. Entgegen der Ansicht der Vorinstanzen gelte das jedoch nicht für die Mutter …

Kunstfreiheit ./. Persönlichkeitsrecht

BLOG | MEIN-RECHT-IM-NETZ.DE / Nicht nur hat das BVerfG den Roman "Esra" des Autors Maxim Biller verboten - nun hat das LG München I ihn und seinen Verlag Kiepenheuer & Witsch zu EUR 50.000,00 Schmerzensgeld verurteilt.   Bereits mit Beschluss vom 13. Jun…

Podcast: Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrechte

Telemedicus / Maxim Billers Roman „Esra“ bleibt verboten , der ARD-Film über den Contergan-Skandal darf gezeigt werden. In beiden Fällen musste das Bundesverfassungsgericht über die Reichweite der Kunstfreiheit entscheiden. Dabei wog es diese gegen die…

Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht

Handakte WebLAWg / Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass große moralische Fragen oftmals aus kleinem Anlass aufgeworfen werden. Wann und wo die Kunstfreiheit an die Grenzen der Persönlichkeitsrechte stößt, ist eine erhebliche Frage. Der Anlass jedoch, der den St…

Neuer Prozess um Roman “Esra”

Handakte WebLAWg / Das Landgericht München I muss sich erneut mit “Esra” befassen. Die 9. Zivilkammer erörtert an diesem Mittwoch in mündlicher Verhandlung die Zivilklagen von Billers Ex-Freundin und deren Mutter, die jeweils 50.000 Euro Schmerzensgeld v…

ESRA BLEIBT VERBOTEN

LawBlog / Der Roman “Esra” von Maxim Biller bleibt verboten. Auch der Bundesgerichtshof ist der Meinung, dass die Kunstfreiheit hinter das allgemeine Persönlichkeitsrecht zurücktreten muss. Biller wird angekreidet, dass in den Hauptfiguren seine…

Bundesgerichtshof : Fall Esra - Bundesgerichtshof entscheidet nach Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erneut. Verfremdung der Lale nach gebotener kunstspezifischer Betrachtung ausreichend.

MEDIEN INTERNET und RECHT / BGH, Urteil vom 10. Juni 2008 - VI ZR 252/07; Vorinstanz: LG München I, Urteil vom 15.10.2003 - Az. 9 O 11360/03, OLG München, Urteil vom 6.4.2004 - Az. 18 U 4890/03 <b>Zur Sache</b> <br><br> Die Klägerinnen (Tochter und…

Bundesgerichtshof bestätigt das Verbot des Romans Esra von Maxim Biller

Rechtblog / Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshof hat das von den Vorinstanzen ausgesprochene Veröffentlichungsverbot des Romans bestätigt. Das Buch schildert im wesentlichen die Liebesbeziehung zwischen Esra und dem Ich-Erzähler, dem Schriftsteller Adam.…

Wochenrückblick: AdSense-Haftung, Biller-Roman, Killerspiele

Telemedicus / +++ Kunstfreiheit: Biller-Roman „Esra“ bleibt verboten +++ Kirchs Fußballrechte-Deal kartellrechtlich nicht unproblematisch +++ Haftung für Google Ads: Blogger beruft sich auf Presserecht +++ Familienministerium kündigt neues Gesetz zu…

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