Bundeswehr rekonstruiert gelöschte Festplatten

Die im Sommer bei der Bundeswehr durch eine Datensicherung zerstörten Daten sind wieder da. Fachleuten ist es gelungen, 1.307 Festplatten des Zentrums für das Nachrichtenwesen der Bundeswehr (ZNBw) wiederherzustellen. Leider hat das nicht mit allen Daten geklappt: Zu den "entlöschten" Festplatten gehöre auch die Harddisk eines Laptops, der vom dem Kommando Spezialkräfte (KSK) in Afghanistan benutzt worden sein soll. KSK-Soldaten sollen den in Bremen geborenen Türken Murat Kurnaz im afghanischen Kandahar verhört haben, ehe Kurnaz nach Guantanomo Bay deportiert wurde. Allerdings wurde der besagte Laptop gestohlen und tauchte nach Monaten in Neapel auf. Entsprechend heißt es beim Verteidungungsministerium, dass auf der rekonstruierten Festplatte "keine für den Untersuchungsauftrag relevanten neuen Dokumente" gefunden wurden. Der Kurnaz-Untersuchungsausschuss erhält damit keine erhellenden Unterlagen. (Heise) Übermäßig plausibel klingt das nicht. Vorher in diesem Blog: Bundeswehr sichert Daten weg

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Themen: Soldaten , Bremen , Afghanistan , Laptops , Bundeswehr , Murat Kurnaz , Ksk

Erschienen 28. November 2007 auf http://www.ra-blog.de.

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