Bundesverfassungsgericht verlängert Schranken bei Vorratsdatenspeicherung

Das Bundesverfassungsgericht hat seine Auflagen vom März zum eingeschränkten Zugriff auf verdachtsunabhängig vorgehaltene Verbindungs- und Standortdaten um sechs Monate verlängert. Dies geht aus einem entsprechenden Beschluss (PDF-Datei) hervor, den der Bevollmächtigte der “Massenklage” von über 34.000 Bürgern gegen die Vorratsdatenspeicherung, Meinhard Starostik, am heutigen Donnerstag veröffentlicht hat. Telekommunikationsanbieter müssen demnach weiterhin gemäß der Novelle der Regeln zur Telekommunikationsüberwachung die elektronischen Nutzerspuren protokollieren.

Fahnder erhalten aber nur bei der Verfolgung schwerer Straftaten Zugang zu den Datenbergen. (…)

Quelle: Heise vom 04.09.2008

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Themen: Rechtsprechung , Bundesverfassungsgericht , Heise

Erschienen 5. September 2008 auf http://log.handakte.de/.

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