Der Bundestrojaner: Jetzt muß Schluß sein
beck-blog | 9. Oktober 2011 — Das, was die FAS heute veröffentlichte, ist schockierend und muß unbedingt aus allen juristischen Rohren angegriffen werden. …
Der sogenannte Bundestrojaner hat in den letzten Politiker, die Öffentlichkeit und die Medien gleichermaßen beschäftigt. Grund dafür war eine vom Chaos Computer Club (CCC) vorgenommene Analyse der staatlich eingesetzten Spionagesoftware.
Die Analyse des Chaos Computer ClubsDie Analyse des CCC weist im als „Quellen-TKÜ”
„getarnten „Bundestrojaner light” bereitgestellte Funktionen nach, die über das Abhören von Kommunikation weit hinausgehen und die expliziten Vorgaben des Verfassungsgerichtes verletzen. So kann der Trojaner über das Netz weitere Programme nachladen und ferngesteuert zur Ausführung bringen. (…) Sogar ein digitaler großer Lausch- und Spähangriff ist möglich, indem ferngesteuert auf das Mikrophon, die Kamera und die Tastatur des Computers zugegriffen wird.“
Zudem entstünden laut CCC enorme Sicherheitslücken in den infiltrierten Rechnern, die auch Dritte ausnutzen können.
Datenschutz und BürgerrechteDatenschützer und Justizministerin fordern bei diesen Informationen eine totale Präsenz und Aufklärung.
Denn nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil vom 27.02.2008 ist eine
„heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems grundsätzlich unter den Vorbehalt richterlicher Anordnung zu stellen.“
Außerdem müssten stets wirkungsvolle Sicherungsmaßnahmen vorhanden sein.
Links zum ThemaMehr über dieses Thema und die unterschiedlichen Ansichten dazu, erfahren Sie hier:
spiegel.de – Artikel zum Thema Online-Durchsuchung tagesschau.de – Woher stammt die Schnüffelsoftware? ferner-alsdorf.de – Bundestrojaner oder nicht – das ist hier die Frage! youtube.com – Der Staatstrojaner… » Vollständiger ArtikelErschienen 10. Oktober 2011 auf http://www.datenschutzbeauftragter-info.de.
beck-blog | 9. Oktober 2011 — Das, was die FAS heute veröffentlichte, ist schockierend und muß unbedingt aus allen juristischen Rohren angegriffen werden. …
Rechtsanwalt Martin Steiger | 23. November 2011 — Gemäss heutiger Medienmitteilung spricht sich der Bundesrat dafür aus, im Rahmen der Revision des Bundesgesetzes betreffend d…
BERLIN BLAWG | 31. August 2007 — Der Chaos Computer Club e.V. hat den umstrittenen Gesetzesentwurf des Bundesinnenministeriums zur Änderung des BKA-Gesetzes auf se…
sueddeutsche.de | 9. Oktober 2011 — Dem Chaos Computer Club ist nach eigenen Angaben eine "staatliche Spionagesoftware" zugespielt worden, die einen großen Lausc…
Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum | 12. Oktober 2011 — Der Chaos Computer Club (CCC) hat nach seinen Angaben eine staatliche Spionagesoftware analysiert. Der so genannte “Bundestro…
criminologia | 13. Oktober 2011 — Am Wochenende wurde bekannt, dass der sog. Staatstrojaner – entgegen der Bekundungen der Bundesregierung (PDF) – im Einsa…
Handakte WebLAWg | 30. August 2007 — Das Bundesinnenministerium meint, der eigene Trojaner manipuliere nicht und werde auch nicht entdeckt. Constanze Kurz vom Cha…
LawBlog | 8. Oktober 2011 — Der Chaos Computer Club (CCC) hat nach eigenen Angaben Exemplare des Bundestrojaners untersucht, die ihm zugespielt wurden. Mit…
Lichtenrader Notizen | 1. April 2007 — Der Chaos-Computer-Club: " Untersuchungen des Chaos Computer Clubs ergaben, dass der Bundestrojaner über die aktuelle Version der …
STEUERRECHT | 2. April 2007 — Aprilscherz oder nicht!? Diese Meldung ist es in beiden Fällen wert verbreitet zu werden: “Untersuchungen des Chaos Computer …
Nach der Kritik des CCC am Bundestrojaner, hat die Bundesjustizministerin Aufklärung angekündigt. Auch der Datenschutzbeauftragte will nun Überwachungssoftware prüfen.
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Ein Versuch, anschaulich zu machen, was der CCC herausgefunden hat und warum das brisant ist.
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Ein kurzes Interview mit Lars Klingbeil, MdB, zum Staatstrojaner.
Markus Beckedahl, Vorsitzender der Digitalen Gesellschaft, gibt Antworten, woher die Spionagesoftware wahrscheinlich kommt, wo die Sicherheitsrisiken liegen und welche rechtlichen Probleme vorliegen.
Heute Morgen versuchte Wolfgang Bosbach im Deutschlandfunk, die Diskussion um den Staatstrojaner etwas zu entschärfen, indem er den Chaos Computer Club aufforderte, Beweise vorzulegen. Der Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Bosbach, hat den Chaos Computer Club aufgefordert, Vorwürfe zu belegen, wonach Bundesbehörden heimlich Überwachungssoftware einsetzen.
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