Bundesregierung sieht keinen Bedarf für Banken-Rettungsplan

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung hält ein Rettungspaket für in Schieflage geratene Banken nach dem Vorbild der USA in Deutschland nicht für notwendig.

"Für uns gibt es in den Verantwortlichkeiten und in den Auswirkungen Unterschiede, so dass aus Sicht der Bundesregierung eine solche Maßnahme, wie sie die USA jetzt getroffen haben, nicht notwendig ist", sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Montag in Berlin. Der deutsche Finanzmarkt sei von den Turbulenzen weniger betroffen.

US-Finanzminister Henry Paulson hatte angekündigt, einen 700 Milliarden Dollar schweren Fonds zu grünen, der Krisen-Papiere der US-Banken aufkaufen soll. Er hatte auch an andere Länder appelliert, sich anzuschließen. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte, es gebe regelmäßige Kontakte, aber keine solche Anfrage an die Europäer. Wilhelm sagte, notwendig sei vor allem mehr Transparenz auf den Märkten. Dazu habe die Regierung schon vergangenes Jahr Vorschläge gemacht.



Quelle: Reuters (22. September 2008)

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Themen: Berlin , Bundesregierung , Banken , Sprecher , Wilhelm

Erschienen 22. September 2008 bei http://www.reuters.com.

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