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Bundesrechtsanwaltskammer: Einteilung des Jurastudiums in Bachelor und Master sinnvoll

am 29.11.2006 von Weblawg.de

... Wie geht es weiter mit der Juristenausbildung? - Diese Frage beschäftigte die Bundesrechtsanwaltskammer auf ihrer letzten Hauptversammlung in der vergangenen Woche. Nach einer intensiven Diskussion haben sich die Vertreter der 28 regionalen Rechtsanwaltskammern im Ergebnis einstimmig für die Einführung des europäischen Bachelor/Master-Modells bei der Juristenausbildung ausgesprochen. Nach dem Modell, das auch von der nordrhein-westfälische Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter für die Ausbildung künftiger Juristengenerationen favorisiert wird, sollen junge Jurastudenten bereits nach drei Jahren einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss machen können. Das könnte besonders reizvoll für diejenigen sein, die von vorneherein nicht einen der reglementierten juristischen Berufe - Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Notar - anstreben und beispielsweise durch ein anderes Studium oder eine andere Ausbildung eine interessen- und arbeitsmarktangepasste Qualifikation erwerben wollen. Die künftigen Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte und Notare müssen dagegen durch besonders gute Leistungen unter Beweis stellen, dass sie für diese Berufe auch geeignet sind, anderenfalls werden sie zum Masterstudium, das Voraussetzung für das erste Staatsexamen ist, nicht zugelassen.Der bisherige Vorbereitungsdienst - das Referendariat - soll nach dem Modell auch weiterhin zum so genannten Einheitsjuristen ausbilden, denn nur auf diese Weise, so die Ansicht der Bundesrechtsanwaltskammer, könne gewährleistet werden, dass sich Anwälte, Richter und Staatsanwälte auch künftig auf Augenhöhe begegnen.
Die frühe Bestenauslese bereits beim Bachelorstudium bietet die Gewähr dafür, dass die jungen Menschen, die zum Masterstudium nicht zugelassen werden, rechtzeitig die Möglichkeit haben, sich beruflich umzuorientieren. Es ist unsozial, jemanden erst fünf Jahre ohne effektive Leistungsnachweise studieren zu lassen um ihm dann, erst im Alter von 25 Jahren oder sogar älter an …

Billigjurist goes Europe?

RA-Blog / Pressemitteilung Nr. 25/2005 der Bundesrechtsanwaltskammer vom 07.11.2005 Kein Bachelor für Anwälte und Richter BRAK begrüßt Entscheidung der Koalitionspartner […] Die Bundesrechtsanwaltskammer BRAK) begrüßt die Entscheidung von Union un…

Master-Akzeptanz

Jurabilis / Die Absolventen von Bachelor- oder Masterstudiengängen sind einer Befragung zufolge bei Arbeitgebern akzeptiert. Das teilt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln mit. Bereits 11,5 Prozent der 672 befragten Unternehmen beschäftigten Mi…

Bachelor, Master und Meister

Jurabilis / Wer klagt über mangelnde Akzeptanz der neuen Bacher- und Masterabschlüsse? Es werden dauernd neue erfunden. Dabei handelt es sich allerdings nicht etwa um neue, auch nur ein bisschen innovative Studiengänge, sondern um die altbekannten Ausbildung…

Bachelor, Master, und nun?

Handakte WebLAWg / Die wichtigsten Fragen zu den neuen Studienabschlüssen - und die Antworten darauf. Die Zeit, 14.04.2005.…

Wer Bachelor sagt, sagt auch Master

Handakte WebLAWg / Das Scheizerische Bundesamt für Statistik, so das Sonewsblog, hält in Bezug auf universitäre Studiengänge in einer aktuellen Medienmitteilung fest: Die meisten der rund 1.000 Personen, die 2004 ein Bachelordiplom erworben haben, setzen ihr Studiu…

Keine Angst vor Bachelor und Master!

Jurabilis / Eine Vielzahl unqualifizierter Juristen ohne Berufsaussichten oder eine Jura-Ausbildung, die ihren Namen nicht mehr verdient – breit ist die Palette der Befürchtungen, mit der sich die Juristen zurzeit herumquälen.Handelsblatt.com-Artikel (Danke …

Juristenausbildung - BRAK fordert Erhalt der Ausbildung zum Einheitsjuristen

Weblawg.de / ... Die Präsidenten der 28 regionalen Rechtsanwaltskammern haben sich auf ihrer Hauptversammlung in Speyer noch einmal ausdrücklich für die Beibehaltung des juristischen Vorbereitungsdienstes und den Erhalt der Ausbildung zum so genannten Einheits…

Juristenausbildung - Bundesrechtsanwaltskammer gegen Pläne zur Abschaffung des Referendariats

Weblawg.de / ... Nachdem das baden-württembergische und das sächsische Justizministerium heute Pläne zur Reform der Juristenausbildung der Öffentlichkeit vorgestellt haben, weist die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) noch einmal nachdrücklich auf die große B…

Wir schaffen Arbeitslose

Kleinblog | David Klein / Die BRAK (via Weblawg.de) will nun auch: Bachelor und Master sollen das klassische Modell mit Staatsexamen ablösen. Nur die “Besten” werden dann die Möglichkeit haben, das Masterstudium aufnehmen zu können, welches Voraussetzung für d…

NRW-Justizministerin schert aus

Jurabilis / Das NRW-Justizministerium teilt der verdutzten ...jurabilis!-Redaktion und dem Rest der interessierten Öffentlichkeit (per Pressemitteilung) mit:Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat sich für die Einführung der inter­national anerk…

Innovationitis

Jurabilis / Frau Ministerin Müller-Piepenkötter lässt nicht locker:- Der Bachelor-Abschluss wird nach drei und der Master-Abschluss nach zwei weiteren Studienjahren erworben. - Nur ein Teil der Bachelor-Absolventen setzt die universitäre Ausbildung mit…

BRAK zur Reform der Juristenausbildung

ElbeBlawg / Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat sich zur Reform der juristischen Ausbildung im Rahmen des Bologna-Prozesses geäußert: Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat sich am 15.06.2007 erneut für die Beibehaltung der beiden Staatsexa…

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Stefan Deyerler

Juristisches Weblog von Stefan Deyerler mit juristischen und privaten Inhalten, Impressionen und Gedanken.

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