Bundesjustizministerin zur juristischen Bacheloritis

Dem "Jura Journal 1/2010", einem kostenlosen Magazin, das von der Aufmachung her wirkt wie ein Nachfolger des inzwischen eingestellten JuS-Magazins, gibt die neue Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ein Interview. Das Interview plätschert so vor sich dahin, doch in der letzten Frage wird es konkret. Die Justizministerin wird gefragt, was sie von der Umstellung der juristischen Abschlüsse auf Bachelor und Master halt. Ihre Antwort fällt relativ eindeutig aus. Deutsche Juristinnen und Juristen genießen weltweit einen exzellenten Ruf. Damit das so bleibt, halten wir in der Juristenausbildung an unserem Qualitätsstandard fest. Wissenschaftliche Tiefe, thematische Vielfalt und Praxisorientierung stehen nicht zur Disposition. Die deutschen Staatsexamina werden den hohen Anforderungen gerecht. Ich bin skeptisch, ob sich unser hoher Standard bei einer Ausdehnung des Bologna-Prozesses halten ließe. Denken Sie nur an die Probleme in anderen Studiengängen, in denen Bachelor und Master bereits eingeführt sind. Wir sollten deshalb auch überleg…

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Themen: Studium , Jura , Bachelor , Sabine , Eindeutig , Politik

Erschienen 9. Februar 2010 auf http://www.jurabilis.de.

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