Bundesbank rügt Banken nach Karten-Panne

Frankfurt (Reuters) - Wegen des millionenfachen Ausfalls von Bankkarten hat die Bundesbank die Kreditwirtschaft kritisiert.

Die Branche müsse "ihre Informationspolitik verbessern", forderte der für den Zahlungsverkehr zuständige Bundesbank-Vorstand Hans Georg Fabritius dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) zufolge. Er verlangte zugleich eine wirksame Vorbeugung, um derartige Pannen zu verhindern. "Zudem sind Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass ein Problem dieser Größenordnung künftig nicht mehr auftreten kann", wird Fabritius in dem Vorabbericht vom Mittwoch zitiert. Nach Auffassung der Bundesbank arbeite die Branche allerdings mit Hochdruck an der Lösung des Problems.

Mit dem Jahreswechsel hatte ein Softwarefehler mehr als 30 Millionen EC- und Kreditkarten beeinträchtigt. Teilweise ist damit das elektronische Zahlen im Handel weiter nicht möglich. Das Abheben am Geldautomaten soll nach Branchenangaben jedoch inzwischen wieder funktionieren.



Quelle: Reuters (7. Januar 2010)

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Themen: Germany , Frankfurt , Banken , Western Europe , Europe , German General News , German Money , German Equities , Financials , Banks , Banks (industry Group) , EC , Handelsblatt , Panne , Poland , Eastern Europe , Financial Service Providers , France

Erschienen 7. Januar 2010 bei http://www.reuters.com.

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